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Jetzt nicht lockerlassen
Die Reihe an Topspielen im Monat Januar haben die BR Volleys erfolgreich bewältigt, doch eine letzte Aufgabe liegt noch vor dem Deutschen Meister, um den Start ins neue Jahr zu veredeln. Im zweiten Heimspiel binnen fünf Tagen streben die Berliner am Samstag (31. Jan um 18.00 Uhr) gegen die FT 1844 Freiburg drei weitere Punkte in der Volleyball Bundesliga an. Den Gästen aus dem Schwarzwald bescheinigt Co-Trainer Markus Steuerwald ein „dreckiges Spiel“, was aber „keinesfalls negativ gemeint ist“. Präsentiert wird das Match erstmals vom neuen Kooperationspartner House of One.
„Die Gefahr eines Spannungsabfalls besteht. Aber da uns das bewusst ist, werden wir alles daransetzen, es zu verhindern“, schafft Markus Steuerwald vor dem 20. Spieltag Bewusstsein im BR Volleys Team und dessen Umfeld. Der 36-jährige Assistent trägt nach dem Trainerwechsel noch mehr Verantwortung und teilt sich mit Headcoach Alexandre Leal die Aufgaben. Das Duo kann, die klare Niederlage bei Sir Sicoma Monini Perugia (ITA) einmal ausgenommen, eine starke Bilanz vorweisen. National wurden alle Spiele unter neuer Führung gewonnen. Die Bundesliga-Siegesserie zählt nun 14 Erfolge. „Wir haben den Druck auf Lüneburg erhöht, was schön ist, und uns von Platz vier ein bisschen abgesetzt. Unsere Position ist gut, auch weil Düren und Lüneburg noch gegeneinander spielen. Wenn wir unsere Aufgaben lösen, ist alles drin“, so Steuerwald, für den aber viel mehr die Leistung im Vordergrund steht: „Wichtiger als die Tabelle ist, dass wir uns in Richtung Playoffs und für die kommenden Champions-League-Spiele sportlich weiterentwickeln und einfach noch besser Volleyball spielen.“ Konstanz bleibt für den ehemaligen Weltklasse-Libero das Stichwort: „Die letzten Spiele waren oft ähnlich. Wir haben gute und schlechte Phasen, aber ehrlicherweise auch kein Spiel, was von Anfang bis Ende gut und konstant war. Daran müssen wir weiterhin arbeiten.“
Um Tiefen zu überstehen, können Impulse von der Bank helfen – wie am Dienstag beim 3:1 gegen VK Lvi Prag (CZE) in Person von Nolan Flexen. „Es war offensichtlich, dass Nolan uns das Match ein Stück weit gerettet hat. Die Hoffnung ist, dass wir jetzt wieder die Balance finden zwischen Rhythmus und Schonung. Die Jungs, die zuletzt weniger gespielt haben, brauchen wir genauso in den nächsten dreieinhalb Monaten. Je tiefer wir leistungsfähig sind, umso besser. Man sieht insgesamt, alle sind müde. Da kann Rotation helfen“, stellt Steuerwald personelle Veränderungen in der Startformation gegen Freiburg in Aussicht.

Zum sechsten Mal treffen die BR Volleys am Samstag auf die selbstgetaufte Affenbande. In den fünf Duellen seit dem Aufstieg der FT 1844 gaben die Berliner nur einen Satz ab. Als Tabellensiebter tritt die Mannschaft von Coach Jakob Schönhagen in Berlin an, gewann fünf ihrer letzten sechs Spiele und bestätigt in Steuerwalds Augen die Leistungen aus der Vorsaison: „Die Freiburger performen ähnlich wie letztes Jahr, machen das wieder sehr gut. Besetzung und Spielstil sind fast identisch, nur der Diagonalangreifer Brendan Mills hat ein anderes Profil als sein Vorgänger. Ihre DNA ist bekannt. Sie spielen sehr schnell, mit vielen Legern und Powertips, generell mit viel Spielwitz. Auch im Aufschlag agieren sie mit Variationen. Insgesamt kommt diese Mannschaft nicht über Härte und Höhe, sondern über ein - in Anführungszeichen - dreckiges Spiel. Das ist keinesfalls negativ gemeint. Aus ihren Möglichkeiten machen sie so einfach sehr viel.“ Entsprechend wird das Trainergespann das BR Volleys Team auf genau diese Stärken des Gegners einstellen, um die Siegesserie vor dem Heimpublikum auszubauen.
Tickets
Für das letzte Heimspiel im Januar besteht noch einmal ein Ticketsonderangebot. Mit dem JANUARWUMMS sind Karten in der günstigsten Kategorie für nur 10 Euro erhältlich: www.br-volleys.de/tickets
House of One
Das Heimspiel gegen die Breisgauer wird zum Anlass genommen, die neue Kooperation mit dem House of One vorzustellen. Mehr über das interreligiöse Projekt am Petriplatz: www.house-of-one.org
Tombola des Fanclubs
Der VolleyTigers e.V. Berlin veranstaltet wieder eine Tombola und möchte damit auch dieses Jahr unter anderem die SCC JUNIORS und den Berliner Nachwuchsvolleyball unterstützen. 2.000 Lose für jeweils 2 Euro warten im Eingangsbereich auf das Publikum und jedes davon gewinnt.
VOLLEY MAX
Das Spieltagsmagazin VOLLEY MAX liegt kostenlos an den Fanclubständen sowie am Fanshop aus und ist digital verfügbar: www.br-volleys.de/volleymax
Autogrammstunde
Zur Autogrammstunde ist nach dem Spiel die #1 Maximilian Treiter am Fanshop.
Streaming
Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport
