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Derby trifft Doppelspieltag

Fr 13.03.2026
Foto: Pressefoto Gora
Foto: Pressefoto Gora

Es ist kein alltäglicher Heimspieltag, der am Samstag auf das Publikum in der Max-Schmeling-Halle wartet. Das Berlin-Brandenburg-Derby gegen die Energiequelle Netzhoppers KW (14. Mrz um 17.30 Uhr) würde allein schon einen besonderen Reiz versprühen, doch hinzu kommt im Anschluss um 20.00 Uhr das Spiel des Berlin Brandenburger Sportclubs gegen Eintracht Spontent in der Sparda 2. Liga Pro. Es könnte wieder einen Zuschauerrekord geben.

Seit dem letzten Spieltag müssen die BR Volleys nicht mehr in den Tabellen-Rückspiegel schauen. Der Abstand auf die SWD powervolleys Düren und den VfB Friedrichshafen beträgt zehn Punkte und damit ist den Berlinern ein Platz unter den ersten Zwei nicht mehr zu nehmen. Es verbleibt das direkte Duell mit der SVG Lüneburg um die Tabellenspitze. Dabei hat der Pokalsieger allerdings die Trümpfe in der Hand und mit Dachau, dem VC Olympia und Karlsruhe ein machbares Restprogramm. Lassen die Niedersachsen keinen Punkt mehr liegen, gehen sie erstmals als Sieger der Hauptrunde in die Playoffs. Kommt es doch noch zu einem überraschenden Ausrutscher der SVG, wollen die Hauptstädter aber zur Stelle sein.

„Damit ist nicht mehr wirklich zu rechnen. Aber es ist für uns in der aktuellen Situation auch nicht besonders wichtig, wer vorn liegt. Bis das relevant werden kann, liegt noch so viel vor uns und wir haben ganz andere Baustellen“, möchte Ruben Schott nicht zu weit in die Ferne schauen. Für den Kapitän geht es darum, dass seine zuletzt angeschlagene Mannschaft in Playoff-Form kommt: „Wenn wir eine Chance auf die Meisterschaft haben wollen, müssen wir unser Niveau und die Energie auf dem Feld hochfahren. Da waren wir im Januar zum Beispiel schon mal weiter, haben über den Kampf viele enge Spiele gewonnen.“ Immerhin gingen die Berliner aus dem 0:3 am Mittwoch bei Gas Sales Bluenergy Piacenza mit einem besseren Gefühl als noch sieben Tage zuvor bei gleichem Ergebnis zuhause. Schott registrierte: „Wir hatten wirklich gute Phasen, konnten aber klare Führungen leider nicht ins Ziel bringen. Das hatte natürlich auch mit der Klasse des Gegners zu tun. Trotzdem brauchen wir da gegen die nationale Konkurrenz den Killerinstinkt, sowas dann auch zuzumachen.“ Zwei Matches gegen die Netzhoppers und die WWK Volleys Herrsching (21. Mrz) verbleiben, dann folgen die Playoffs und verzeihen solche Fehler nicht.

Der Nachbar aus Brandenburg ist als Tabellensechster rechnerisch sicher in den Playoffs, kämpft aber noch um die bestmögliche Platzierung. Dabei musste man am letzten Wochenende den Rückschlag einer 1:3-Heimniederlage gegen Herrsching hinnehmen. Das Restprogramm mit Berlin, Düren und Friedrichshafen hat es für die Mannschaft von Trainer Liam Sketcher in sich. Diese hat aber eine ganz große Stärke: ihren Aufschlag. Kein Team erzielt mehr Asse (188), kein Team hat mehr Wirkung mit dem Service (24,9 %). Besonders hervorzuheben sind dabei Theo Timmermann und Hannes Gerken. Die BR Volleys rangieren in beiden Kategorien als erster Netzhoppers-Verfolger (180 und 23,4 %). Doch mit Moritz Reichert (Außenbandriss) fehlt ein sehr guter Aufschlag-Annahme-Spieler. Somit sind Schott und seine Teamkollegen Nolan Flexen und Simon Plaskie, die zuletzt den Vorzug von Headcoach Alexandre Leal erhielten, gefordert. Zurück im Kader meldet sich Florian Krage-Brewitz und wird mit seiner Mannschaft vor geöffnetem Oberrang im Volleyballtempel empfangen.

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3.500 Volleyballfans blieben im letzten Jahr, um sich anschließend den Auftritt der Zweitliga-Damen des BBSC anzuschauen. Die Verantwortlichen beider gastgebenden Clubs hoffen, dass dieser Wert beim „Doppelspieltag 2.0“ gegen Eintracht Spontent sogar noch übertroffen werden kann. Den Bundesliga-Saisonrekord 25/26 im Damenbereich hält der Dresdner SC mit 3.000 Fans. Dieser könnte also wackeln, wenn wie im Vorjahr viele Zuschauer auch mit dem BBSC fiebern. Der Partnerverein möchte den großen Aufschlag unter anderem nutzen, um sein Nachwuchsengagement zu präsentieren. Als „Partner des Spieltags“ tritt das Autohaus Wegener auf.

Tickets
Karten für den Doppelspieltag sind hier erhältlich: www.br-volleys.de/tickets

VOLLEY MAX
Das Spieltagsmagazin VOLLEY MAX liegt kostenlos an den Fanclubständen sowie am Fanshop aus und ist digital verfügbar: www.br-volleys.de/volleymax

Autogrammstunde
Zur Autogrammstunde ist zwischen den Spielen #17 Arthur Wehner am Fanshop.

Streaming
Alle Spiele der Volleyball Bundesliga werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport

Das Zweitliga-Spiel der Frauen überträgt Dyn kostenlos auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=jtxdBBX7MZM

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