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Mit dem nächsten Rückkehrer zum Rückspiel

Do 02.04.2026
Foto: Pressefoto Gora
Foto: Pressefoto Gora

Nach ihrem 3:0-Heimerfolg haben die Berlin Recycling Volleys am Karfreitag (03. Apr um 19.30 Uhr) die Möglichkeit, das Viertelfinale zu ihren Gunsten zu beenden. Für das zweite Playoff-Derby gegen die Energiequelle Netzhoppers KW in der Paul-Dinter-Halle meldet sich dabei ein weiterer Berliner zurück im Kader. Im letzten Jahr brauchte es bei den Brandenburgern einen echten Kraftakt, um ein Entscheidungsspiel abzuwenden, und auch diesmal sind die Hauptstädter nach dem Auftaktmatch auf harte Gegenwehr eingestellt. Die Playoffs sind live bei www.dyn.sport zu sehen.

Teilweise 16 Spieler tummeln sich derzeit bei Einheiten im Horst-Korber-Sportzentrum. Dank der Unterstützung von VCO-Youngster Benjamin Kirsch und Kilian Schmiedeke sowie von Trainingsgast Yannick Goralik ist die Halle voll und die Stimmung entsprechend gut. Zur Positivität trägt neben Moritz Reichert noch ein zweiter Rückkehrer nach Verletzungspause bei. Denn ebenfalls wieder in das Mannschaftstraining integriert wird seit einigen Tagen Nehemiah Mote, der nach einer langwierigen Brustmuskelverletzung Anfang Februar direkt von einer Sprunggelenksverletzung zurückgeworfen wurde. „Diese Saison fühlt sich für mich wie eine interne Sanierung an. Der Weg war lang und es gab Rückschläge. Ich bin aufgeregt, dass es jetzt für mich hoffentlich zurück auf den Court gehen kann – und meine Teamkollegen sind es scheinbar auch“, berichtet Mote von einer lockeren Atmosphäre, denn „es gab die letzten Tage bei jeder Übung, die ich wieder mitgemacht habe, Applaus von der ganzen Mannschaft – ob Aufschlag, Block, Angriff oder im Sechs-gegen-sechs. Ich fühle die Energie der Jungs und das tut richtig gut. Hoffentlich kann ich zeitnah auch einen Beitrag im Spiel leisten und etwas zurückgeben.“

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Monatelang hat der 32-jährige Mittelblocker sein BR Volleys Team mit Leidensgenosse Jelle Bosma vom Spielfeldrand beobachten müssen, sah dabei zuletzt ein abwechslungsreiches Match im ersten Viertelfinale gegen die Netzhoppers. Mehrfach erspielten sich die Berliner solide Vorsprünge und ließen sich vom Tabellensiebten beinahe wieder abfangen. So wurde es in den einzelnen Sätzen eng (25:23, 26:24, 25:20), obwohl die Stimmung auf dem Court ausgesprochen gut war. „Aus meinem anderen Blickwinkel sehe ich Unterschiede zur Mitte der Saison. Da haben wir zwar auch Spiele gewonnen, aber nicht in der Art und Weise, wie wir es wollten. Es fühlt sich jetzt auf dem Feld vielleicht noch nicht in jeder Situation so an, aber in meinen Augen finden die Dinge gerade zum richtigen Zeitpunkt zusammen“, schildert Mote seine Eindrücke.

Das ist auch nötig, um die unbekümmerten Königs Wusterhausener auswärts ebenso in Schach zu halten. Vor gut einem Jahr ging es bei ähnlicher Ausgangslage in der Paul-Dinter-Halle über fünf spannende Sätze. Daran hatte auf KW-Seite Theo Timmermann vor allem seine Aktien, während Jake Hanes mit 31 Punkten, darunter acht Asse und vier Blocks, überragte. „Gegen die Netzhoppers erwarte ich Ähnlichkeiten zu Spiel eins. Es ist ein offenes Geheimnis, dass sie eine starke Aufschlagmannschaft sind. Das ist ihr großes Pfund und davon abgesehen sind sie auch gut in Angriff und Abwehr“, schätze Mote ein, der sich noch gut an die Vorsaison erinnern kann: „Ich erwarte definitiv eine ähnliche Atmosphäre und Herausforderung wie im letzten Jahr im Viertelfinale. Dort waren sie die einzige Mannschaft in den gesamten Playoffs, die uns in einen fünften Satz gezwungen hat. Wir wissen also, was auf uns zukommt.“ Damals platzte die Paul-Dinter-Halle aus allen Nähten und das dürfte am Karfreitag kaum anders sein.  

Tickets
Letzte Karten sind hier erhältlich: www.netzhoppers.org

Streaming
Alle Playoff-Spiele werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport

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