Zum Hauptinhalt springen

Deutscher Meister

Deutscher Pokalsieger

Europacup-Sieger

News

Mit zwei Comebacks ins Halbfinale

Fr 03.04.2026
Fotos: Pressefoto Gora
Fotos: Pressefoto Gora

Nach ihrem zweiten Playoff-Sieg stehen die Berlin Recycling Volleys im Halbfinale um die Deutsche Meisterschaft. Das zweite Berlin-Brandenburg-Derby im Viertelfinale stand dem ersten in nichts nach und lieferte den Zuschauern in der ausverkauften Paul-Dinter-Halle beste Unterhaltung. Neben dem 3:1-Erfolg (25:13, 23:25, 25:12, 25:19) waren die Comebacks von Moritz Reichert und Nehemiah Mote die besonders erfreulichen Nachrichten des Tages. Auf das BR Volleys Team wartet nun am 11. April das Auftaktmatch im Halbfinale. Der Gegner wird noch gesucht, aber Tickets gibt es schon jetzt – bis Montag 23:59 Uhr mit satten 50 % Osterrabatt in der PK 4: www.br-volleys.de/tickets

Bei bester Derby-Stimmung standen sich die BR Volleys und die Netzhoppers am Karfreitag gegenüber. Die Gastgeber machten dort weiter, wo sie vor sechs Tagen in der Max-Schmeling-Halle aufgehört hatten und setzten die Berliner mit ihrem Service sofort unter Druck. Früh gelang Timmermann die ersten zwei Asse der Partie gegen Nolan Flexen (2:4). Obwohl die BR Volleys zunächst mit ihrem Service struggelten, gelang der Ausgleich (8:8) und mit dem ersten Berliner Ass erzielte Jakes Hanes eine Zwei-Punke-Führung (11:9). Als dann auch noch Flexen seinen Aufschlag traf und Kapitän Ruben Schott den zweiten Hauptstadt-Block setzte, fiel eine Vorentscheidung in Durchgang eins (15:10), denn der US-Amerikaner ließ auch noch vier Asse am Stück folgen (19:10). Anschließend feierte Moritz Reichert sein Comeback und warf sich wie seine Nebenmänner in der Abwehr in jeden Ball. Reihenweise Highlights und der erste Satzgewinn waren die Folge (25:13).

Flexen kehrte für Reichert auf den Court zurück. Einsatz und Elan stimmten weiterhin, aber in der Annahme hatten die BR Volleys nun verstärkt Probleme. Auf zwei Asse von Matthew Knigge (11:9) antwortete Homberger ebenfalls von der Linie (12:12). Diesmal gehörte die satzentscheidende Serie allerdings den Netzhoppers in Person von Gerken (15:19). Zwei Auszeiten und die Einwechslungen von Reichert und Daniel Malescha konnten diese nicht unterbrechen und in einer emotionalen Schlussphase rettete Königs Wusterhausen den Vorsprung ins Ziel (23:25). Die Männer aus der Hauptstadt schüttelten sich einmal und anschließend ging das Asse-Festival weiter. Malescha blieb auf der Platte, führte seine Mannschaft mit dem Service erfolgreich in den dritten Durchgang, der dem ersten glich (8:5). Flexen gelang sein fünfter Aufschlagpunkt (14:8), dazu drehte nun auch Schott von der Linie auf. Außerdem agierte Malescha stark in Angriff und Block (24:11, 25:12).

In der Anfangsphase des vierten und letzten Satzes glänzte Fedor Ivanov per Block und verwandeltem zweiten Ball. Zusätzlich setzte der Finne Knigge blockfrei in Szene (5:4, 8:4). Die dazugehörige Aufschlagserie gehörte Florian Krage-Brewitz (10:4). Die rund 80 Gästefans hatten reichlich Grund zur Freude und gaben – wie die Spieler in der Abwehr alles. Nun waren wieder Highlightplays an der Tagesordnung (20:14) und bei 22:17 gab es den nächsten emotionalen Moment. Auch Nehemiah Mote feierte sein langersehntes Comeback, wodurch der erfolgreiche Abend in der stimmungsvollen Paul-Dinter-Halle abgerundet wurde. Flexen verwandelte seinen 22. Angriffsversuch zum 16. Angriffspunkt und damit zum Halbfinaleinzug. Der MVP des Abends verbuchte damit insgesamt 21 Punkte und brillierte mit einer Angriffsquote von 73 Prozent, ohne Fehler.

Flexen und sein Team kehren damit am 11. April um 18.00 Uhr zurück in ihre Max-Schmeling-Halle zum ersten Halbfinalspiel. Der Gegner wird noch gesucht und könnte ab Samstagabend VfB Friedrichshafen heißen. Der Rekordpokalsieger führt mit 1:0 in seiner Serie gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Weil die SVG Lüneburg das CEV-Cup Finale erreicht hat, wird das Halbfinale nur im Modus „best of three“ gespielt.

2026 03 27 3

Stimmen zum Spiel
Nehemiah Mote: „Zu Anfang war ich nicht nervös, aber als die Jungs dann so losgelegt haben und ich wusste, dass ich wahrscheinlich auch noch auf das Feld darf, kam schon Anspannung auf. Es war ein harter Weg zurück. Jetzt ist der erste Punkt quasi aus dem Weg geräumt und der Fokus kann auf die Vorbereitung und das Training für die nächste Aufgabe gelegt werden. Wir haben noch ganz viel vor in den Playoffs. Man hat heute gesehen, was für Qualität in unserer Mannschaft steckt. Wir haben ein paar großartige Punkte als Team erkämpft, nicht nur durch individuelle Klasse. Da war echtes Teamgefüge zu sehen. Das war heute ein guter Indikator, wo wir stehen und was wir als Einheit in dieser Saison noch leisten können.“

Moritz Reichert: „Der Sieg fühlt sich gut an. Kompliment an die Netzhoppers, die es uns phasenweise wieder wirklich schwer gemacht haben. Ich habe mich gefreut, wieder auf dem Feld zu stehen. Gerade im zweiten Satz war es auch eine enge Situation, auch wenn wir den leider verloren haben. Ich war froh, dass ich den Ball wieder auf dem Feld berühren und etwas zum Teamerfolg beitragen konnte. Ich hoffe, dass ich der Mannschaft jetzt im Halbfinale noch mehr geben kann.“

BR Volleys Formation
Nolan Flexen + Ruben Schott (AA), Florian Krage-Brewitz + Matthew Knigge (MB), Fedor Ivanov (Z), Jake Hanes (D) und Kyle Dagostino (L) | Eingewechselt: Moritz Reichert, Daniel Malescha, Nehemiah Mote

Bestwerte
Flexen 21 Punkte, 5 Asse, 73 % Angriff | Knigge 10 Punkte, 3 Asse, 2 Blocks | Schott 10 Punkte, 2 Asse
>>> Matchreport <<<

Das Spiel im Re-Live bei Dyn:
https://www.dyn.sport/event/Energiequelle_Netzhoppers_KW_BERLIN_RECYCLING_Volleys_Playoffs_Viertelfinale_Spiel_2_101304

Nächstes Spiel:
Halbfinale 1 | 11. Apr | 18.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
www.br-volleys.de/tickets

 

News teilen