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Startschuss für den Halbfinal-Sprint
Es wird eine kurze, aber deshalb nicht minder spannende Playoff-Halbfinalserie. In der Berliner Max-Schmeling-Halle fällt am Samstag (11. Apr um 18.00 Uhr) der Startschuss für den Sprint ins Finale zwischen den BR Volleys und dem VfB Friedrichshafen. Wer zuerst zwei Matches für sich entschieden hat, darf weiter von der Deutschen Meisterschaft träumen. Vor heimischer Kulisse wollen die Hauptstädter den Druck an den Bodensee schieben.
„Es war abzusehen, dass wir wieder auf Friedrichshafen treffen werden. Trotzdem ist es natürlich krass, dass es erstmals seit 14 Jahren ein Halbfinale ist, nachdem wir so viele Finals gegen sie gespielt haben“, lautet Ruben Schotts erste Einschätzung zum bevorstehenden Wiedersehen mit dem Dauerrivalen. Bisher hat der Berliner Kapitän keine Playoff-Serie gegen das Team vom Bodensee verloren. Diese und alle weiteren in den letzten 13 Jahre stiegen stets im Finale, einzig 2017 im Modus „best of three“. Damals (BR Volleys im Champions League Finale Four) wie heute (Lüneburg im CEV Cup-Finale) ist der Grund für die Verkürzung der Serie der gleiche. „Am Gefühl ändert das aber nichts, es hat Endspielcharakter. Do-or-die im Halbfinale eben“, so Schott und schließt an: „Ich finde es aber schade, dass die Serie nur im ‘best-of-three‘ ausgetragen wird. Wir befinden uns im Saisonfinale, es geht um alles und da würde ein ‘best-of-five‘ der Sache gerechter werden. Aber wir nehmen die Situation so an.“
Zum 158. Mal begegnen sich die Rivalen am Samstag in der Bundesliga. Mit Siegen zum Saisonauftakt (3:0) und im DVV-Pokal-Halbfinale (3:2) konnte der VfB die Gesamtbilanz zu seinen Gunsten verbessern, der letzte Schlagabtausch ging aber in der SPACETECH ARENA mit 3:1 an die Hauptstädter. „Friedrichshafen ist eine Mannschaft, die ziemlich gut blockt. Dazu sind sie sehr heimstark. In ihrer Arena ist es als Gastmannschaft eklig zu spielen. Sie erreichen dort immer ein hohes Niveau. Es wird für uns klassisch auf Aufschlag-Annahme ankommen.“ Vor allem der Berliner Aufschlag war in den zwei Spielen gegen – zugegebenermaßen in der Annahme auch schwimmende – Netzhoppers ein echtes Pfund. Dieses Element war ein Schlüssel, um die Serie direkt zu entscheiden (3:0, 3:1). Der Pokalfinalist schwächelt ebenfalls gelegentlich in der Annahme – ein Grund, warum die Serie gegen die Barock Volleys MTV Ludwigsburg über drei Spiele ging (3:0, 1:3, 3:0). Doch das war man bei den Häflern aus den letzten Jahren im Viertelfinale gewohnt und blieb entsprechend cool.
Podcast
In der neuesten Folge des BR Volleys Podcasts „Feinherb & Spritzig“ ist Außenangreifer Nolan Flexen zu Gast:
Im Lager der BR Volleys ist man nach den jüngsten Auftritten optimistisch: „Das Gefühl ist sehr positiv, weil wir in den letzten Wochen viel trainieren konnten und einen langsameren Spielrhythmus hatten. Das tat uns wirklich gut. Jeder konnte auch individuell an seinen körperlichen Problemzonen arbeiten.“ Das half zum Beispiel Moritz Reichert und Nehemiah Mote schnell wieder Fuß im Team zu fassen und für Headcoach Alexandre Leal als wertvolle Alternativen zur Verfügung zu stehen. Mehr Optionen hat sein gegenüber Adam Swaczyna inzwischen auch wieder. All seine teils lange Zeit ausgefallenen Außenangreifer standen im Viertelfinale mal auf der Platte, darunter der wichtige Nationalspieler Tim Peter. Außerdem meldete sich der argentinische Mittelblocker Gustavo Maciel im letzten Spiel erfolgreich zurück. Der 24-Jährige bereitete den BR Volleys in dieser Saison schon reichlich Probleme mit seinem Aufschlag. Schmerzlich vermisst wird auf der Diagonalposition allerdings Parker van Buren (Schulter-OP). Kyle Hobus muss die Last allein schultern.
Schott hat diese Personalien natürlich alle im Blick, doch richtet er, wie es sich für einen Captain gehört, den Fokus auf sein Team und seine Anhänger: „Ich hoffe, dass wir im Aufschlag den Schwung aus dem Viertelfinale mitnehmen und zuhause vor unseren Fans gut in das Spiel und die Serie reinstarten, um Friedrichshafen unter Druck zu setzen. Ich spüre jetzt echte Playoff-Stimmung im Umfeld und wir haben richtig Lust dieses große Duell mit vollem Elan und dem Support unserer großartigen Fans anzugehen.“
Tickets
Karten für das erste Halbfinale sind hier erhältlich: www.br-volleys.de/tickets
Playoff-Shirt: https://www.br-volleys-shop.de/br-volleys-fan-shirt-playoffs-2026/p-79470.html
Partner des Spieltags
STADT UND LAND präsentiert das erste Playoff-Halbfinale und bietet dazu ein Gewinnspiel über den Instagram-Kanal.
VOLLEY MAX
Das Spieltagsmagazin VOLLEY MAX liegt kostenlos an den Fanclubständen sowie am Fanshop aus und ist digital verfügbar: www.br-volleys.de/volleymax
Autogrammstunde
Zur Autogrammstunde ist #5 Nehemiah Mote am Fanshop.
Streaming
Die Playoffs 2026 werden auf der Plattform Dyn übertragen: www.dyn.sport
Das Match am Samstag ist auch kostenlos auf dem Sender Dyn Sport Mix und bei www.twitch.tv/spontent zu sehen.
Playoff-Halbfinale im Modus „best of three”:
Spiel 1 | 11. April | 18.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
Spiel 2 | 18. Apr | 20.00 Uhr | SPACETECH ARENA
Spiel 3 | 26. Apr | 17.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
