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Sportlicher Einsatz in der Bahnhofsmission: BR Volleys versorgen obdachlose Menschen

Di 14.04.2026
Foto: Barbara Breuer
Foto: Barbara Breuer

Sie sind Meister im Springen, Schmettern und Blocken – zum Wochenstart zeigten die BR Volleys, dass sie noch weitere Qualitäten haben: Nachdem am Samstag der erste Sieg im Playoff-Halbfinale gegen den VfB Friedrichshafen eingefahren werden konnte, verteilten Arthur Wehner, Nolan Flexen, Nehemiah Mote, Fedor Ivanov, Jelle Bosma und Simon Plaskie Brote, Tee und Kaffee an Menschen ohne Obdach und lernten dabei etwas über Armut und Obdachlosigkeit. Die Profisportler des Haupstadtclubs unterstützten am Montagvormittag tatkräftig die Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen der Bahnhofsmission am Zoo bei ihrer Arbeit.

Schon seit vielen Jahren engagieren sich die BR Volleys für die Berliner Stadtmission: So konnten sich die Volleyballer bereits im Textilhafen an Nähmaschinen beim Upcycling ausprobieren, indem sie aus alten T-Shirts Boxershorts nähten. Außerdem kochten sie in der Logistikküche für die Notunterkünfte, in denen obdachlose Menschen übernachten. Auch mit Spenden helfen die BR Volleys regelmäßig, wie bei Heimspielen, wo die Community in der Max-Schmeling-Halle aktiviert wird. Säckeweise Mützen, Schals und Handschuhe wurden dabei in dieser Saison wieder aus der Arena getragen.

„Unsere Zusammenarbeit und Unterstützung besteht aus vielen Komponenten. Es geht darum, unsere Reichweite zu nutzen und unsere Fans miteinzubeziehen. Ebenso ist es uns ein Anliegen, selbst anzupacken und hautnah ein Gefühl für die Arbeit der Haupt- und Ehrenamtlichen zu bekommen“, erklärt Geschäftsführer Kaweh Niroomand. „Für uns ist es sehr wertvoll, wenn Spitzensportler immer wieder den Fokus auf bedürftige Menschen lenken und sich mit ihnen solidarisch zeigen. Wir sind sehr dankbar für diese langjährige verlässliche Partnerschaft, denn ohne ehrenamtlich Tätige und Unterstützer:innen aus Sport, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, wäre unserer Arbeit in dieser Qualität nicht möglich“, sagt Stadtmissionsdirektor Christian Ceconi.

Zuspieler Arthur Wehner sammelte zum ersten Mal Eindrücke in der Bahnhofsmission am Zoo: „Es war eine neue Erfahrung für mich und hat wirklich Spaß gemacht. Es war spannend zu sehen, was hier geleistet wird. Man lernt dadurch auch den eigenen Lebensstandard nochmal anders wertzuschätzen. Hier in der Bahnhofsmission kam man mit Leuten in Kontakt, die man nur flüchtig auf der Straße sieht und mit denen man sonst nicht ins Gespräch kommt. Beeindruckend fand ich, wie höflich der Umgang der Gäste mit uns und untereinander war. Es war ein freundliches Beisammensitzen. Ich hoffe, es war nicht das letzte Mal und wir können auch in der nächsten Saison wieder helfen.“

Am kommenden Samstag (18. Apr von 11.00 bis 18.00 Uhr) findet der "Tag der Bahnhofsmission" statt. Bei dem öffentlichen Straßenfest sind auch die BR Volleys mit einem Aktionsstand vertreten. Jeder und jede Interessierte ist herzlich willkommen!

Flyer Vorderseite

Flyer Rückseite

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