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„Alles da, was es brauchte“: BR Volleys erneut im Playoff-Finale
Die BR Volleys stehen zum 15. Mal in Serie im Playoff-Finale um die Deutsche Meisterschaft! Am Sonntagabend passte aus Berliner Sicht alles zusammen, um den zweiten Sieg gegen den VfB Friedrichshafen in der Halbfinalserie einzufahren und der SVG Lüneburg in die Endspiele um den Titel zu folgen. 5.794 Zuschauer sahen ein mitreißend aufspielendes BR Volleys Team, das die Mannschaft vom Bodensee mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:18) dominierte. Bereits am Mittwoch starten die Finals in Lüneburg, zu Spiel zwei öffnet die Max-Schmeling-Halle am Samstag (02. Mai um 18.00 Uhr) wieder ihre Tore. Tickets: www.br-volleys.de/tickets
Der Druck war drauf auf diesem Showdown zwischen den beiden ewigen Rivalen, denn am Sonntagabend musste zwischen Berlin und Friedrichshafen eine Entscheidung fallen. Mit vollem Fokus, einem bestens aufgelegten Eventteam um Moderator Karsten Holland und ihrer erwarteten Stammformation gingen die BR Volleys ins Match und erzielten einen ersten Punkt aus dem Lehrbuch. Der Aufschlagdruck kam von Matthew Knigge und vorn war der Dreierblock um Florian Krage-Brewitz ideal positioniert. Die Hauptstädter legten sofort in jeden Angriff Nachdruck, doch Friedrichshafen zeigte sich davon wenig beeindruckt (3:1, 5:5). Mit seinen Abwehraktionen stachelte Jake Hanes das Publikum an und die Gastgeber gewannen die langen Rallys allesamt durch „Killblocks“ (14:10, 16:12), was die Stimmung zusätzlich anheizte. Hanes trug mit weiteren Showeinlagen dazu bei. Einer der zwei Friedrichshafener Aufschlagjoker stach in Person von Kohn erneut in dieser Serie (18:16), aber auch der starke Moritz Reichert setzte sein Service auf die Linie (22:18). Zum ersten Satzgewinn bediente Fedor Ivanov seinen Mittelblocker Knigge (25:20).
Die BR Volleys nahmen bis dato mit überragenden 69 % positiv an und konnten diese Stärke auch in den zweiten Durchgang transportieren. Dazu blieb Reichert von der Aufschlaglinie brandgefährlich (5:3). Markus Steuerwald sah bei seiner Premiere als Cheftrainer an der Seitenlinie ein energisches BR Volleys Team und in dieser Phase Kapitän Ruben Schott aufdrehen (9:5). Peter war auf Friedrichshafener Seite inzwischen für Cacic auf der Platte und damit hatten die Berliner einen wichtigen Akteur der Gäste auf die Bank gedrückt. Trotzdem machte der VfB aus einem 12:6 einen 15:13-Zwischenstand. Mit einem Ass gab Schott seiner Mannschaft wieder Rückenwind (18:14) und erneut wurde es kribbelig, als Kohn an der Serviceline auftauchte (20:18). Aber das Spielglück war an diesem Abend mit dem Deutschen Meister. Der kam direkt aus der Rotation und Reichert schlug mit der Netzkante sein nächstes Ass (22:18). Der zehnte Aufschlagfehler der Gäste brachte den Männern in Orange den zweiten Satz ein (25:20).
Obwohl es im dritten Satz zunächst eng zuging, hatten die BR Volleys inzwischen auch Diagonalspieler Hobus aus dem Spiel genommen und Gästetrainer Swaczyna versuchte mit weiteren Wechseln alles (11:11). Beim spiel- und schließlich auch serienentscheidenden Berliner Zwischenspurt hatte erneut Schott mehrfach seine Finger im Spiel und war im Block hellwach (16:11). Jetzt ließen sich Schott & Co dank ihrer stabilen Annahme den Finaleinzug nicht mehr nehmen. Hanes schraubte sein Punktekonto auf 17 Zähler hoch und verwandelte letztlich blockfrei zum Finaleinzug. Auf diese Weise hatte die Serie gegen Friedrichshafen begonnen und so ging diese auch zu Ende.
Der Volleyballtempel applaudierte im Anschluss nicht nur dem starken BR Volleys Team, sondern auch den Häflern zum Gewinn der Bronzemedaille und dem früheren SCCer Marcus Böhme zu seinem Karriereende. Die Berliner können sich nur kurz sammeln, dann wartet eine Finalserie gegen die SVG Lüneburg. Mögen die Festspiele um den Titel beginnen!
Stimmen zum Spiel
Florian Krage: „Man hat gesehen, dass wir alle heute mit 100 Prozent Fokus ins Match gegangen sind. Wir haben den Frust aus dem knappen Spiel zwei in das Richtige umgemünzt. Wir haben uns zusammen gepusht, viel Video geguckt, Markus hat das in der Ansprache gut gemacht und wir Spieler individuell auch mehr Verantwortung übernommen. Dazu war unser Annahmeriegel heute einfach fantastisch. Dadurch war bei Friedrichshafen auch irgendwann Resignation spürbar. Denn egal, was sie versucht haben, unsere Jungs hatten eine Antwort. Die Stimmung heute war von Anfang großartig. Mit all dem Positiven gehen wir jetzt ins Finale.“
Markus Steuerwald: „Es war meine Hoffnung, dass wir heute genau so rauskommen und aufs Spielfeld gehen. Die Mannschaft hat alles umgesetzt, worüber wir vorher gesprochen haben. Wir waren konstant, fokussiert und emotional. Es war alles da, was es brauchte. Friedrichshafen hat sehr gut gespielt, aber wir haben ihnen ihre größte Waffe genommen, weil wir mit überragender Qualität angenommen haben. Dadurch sahen auch Block und Abwehr gut aus. Ich bin sehr zufrieden. Glückwunsch zur Bronzemedaille an Friedrichshafen, die es uns in dieser Serie nicht leicht gemacht haben. Jetzt freuen wir uns auf das Finale und so geht es wahrscheinlich ganz Volleyball-Deutschland, denn es ist das Duell, was die Leute am Ende dieser Saison sicher sehen wollen.“
BR Volleys Formation
Moritz Reichert + Ruben Schott (AA), Florian Krage-Brewitz + Matthew Knigge (MB), Fedor Ivanov (Z), Jake Hanes (D) und Kyle Dagostino (L) | Eingewechselt:
Bestwerte
Hanes 17 Punkte | Knigge 10 Punkte, 89 % Angriff | Schott 9 Punkte, 3 Blocks, 73 % pos. Annahme | Reichert 3 Asse, 65 % pos. Annahme | Dagostino 86 % pos. Annahme
>>> Matchreport <<<
Das Spiel im Re-Live bei Dyn:
https://www.dyn.sport/watch/BERLIN_RECYCLING_Volleys_VfB_Friedrichshafen_Playoffs_Halbfinale_Spiel_3_101708
Das Playoff-Finale 2026:
Finale 1 | 29. April | 20.00 Uhr | LKH Arena
Finale 2 | 02. Mai | 18.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
Finale 3 | 06. Mai | 19.00 Uhr | LKH Arena
Finale 4 | 09. Mai | 18.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
Finale 5 | 13. Mai | 19.00 Uhr | LKH Arena
www.br-volleys.de/tickets
Auswärtsreisen:
Der Fanclub "7. Mann" verfügt über reservierte Ticket-Kontigente für Gästefans und bietet dazu eine Busreise zum Knallerpreis von 40 € an. Die Tickets in der LKH Arena kosten 26 € (Sitzplatz) oder 21 € (Stehplatz). Es bestehen auch direkte Zugverbindung nach Lüneburg mit etwas über zwei Stunden Fahrzeit. Anmeldung und Anfragen per E-Mail an
