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Rückkehrer mit Weltklasse-Format

Es handelt sich um den wahrscheinlich größten Namen des BR Volleys Transfersommers: Der zweifache Champions-League-Sieger und dreimalige Olympia-Teilnehmer Erik Shoji findet zur Saison 2026/27 den Weg zurück nach Berlin. Vor genau zehn Jahren verließ der Weltklasse-Libero die Hauptstadt als Triplesieger und legte eine Bilderbuch-Karriere hin. Mit 36 Jahren agiert Shoji noch immer auf Topniveau und möchte in Berlin an frühere Erfolge anknüpfen. Gleichzeitig hat er die Olympischen Spiele 2028 in seinem Heimatland fest im Blick.
Als Erik Shoji 2014 von Hypo Tirol Innsbruck (AUT) nach Berlin kam, versprach sich das BR Volleys Management einiges vom US-Boy und sah großes Potenzial. Dass der Mann aus Honolulu zügig in die Weltspitze vorstoßen und zwölf Jahre später noch immer dazu zählen würde – damit rechneten wohl nur die kühnsten Optimisten. „Was Erik für eine Karriere hingelegt hat, ist absolut beeindruckend. Er spielt seit vielen Jahren auf allerhöchstem Niveau und ist noch lange nicht fertig“, schwärmt Geschäftsführer Kaweh Niroomand vom Rückkehrer, der eine wichtige Rolle im sich neuformierenden BR Volleys Team einnehmen wird: „Wir erhoffen uns von ihm Stabilität und zugleich frischen Wind. Mit seiner Positivität und Emotionalität soll Erik eine Führungsfigur werden und dürfte den Fans sicher viel Freude bereiten. Wir brauchen solche Charaktere in unserer Mannschaft.“

Nach Shojis internationalem Durchbruch im BR Volleys Trikot – mit Bronze beim Final Four in Berlin 2015 und dem Gewinn des CEV Cups 2016 – war der Weg in Europas Topligen für den Hawaiianer der logische nächste Schritt. Es folgten Stationen in Russland und Italien, sein Glück fand der Triplesieger von 2016 aber vor allem in Polen bei Zaksa Kędzierzyn-Koźle. Dort wurde der Stanford-Absolvent 2022 Meister in der PlusLiga und gewann zweimal in Folge die CEV Champions League (2022 und 2023). Parallel ist Shoji seit einer Dekade ein zentraler Bestandteil des Team USA und hat nach zwei olympischen Bronzemedaillen 2016 und 2024 noch ein ganz großes Ziel vor Augen: „Ich hoffe, ich darf mein Land bei den Olympischen Spielen 2028 noch einmal repräsentieren. Darauf arbeite ich in dem vierjährigen Zirkel hin. Jetzt ist schon wieder Halbzeit.“
In der vergangenen Saison bei Asseco Resovia Rzeszow (POL) musste Shoji zuletzt hart um seine Spielzeit kämpfen. Die etwas kuriose Kaderplanung sah gleich drei Top-Liberos vor. „Die Situation war schon speziell und herausfordernd. Ich habe meine Lektionen gelernt und kann aus dieser Erfahrung heraus hoffentlich besser werden.“ Der Schritt zurück an eine alte Wirkungsstätte ist für den 36-Jährigen nun der richtige: „Der Gedanke weckt bei mir riesige Vorfreude. Die BR Volleys haben mir so sehr geholfen und waren mein Sprungbrett in die absoluten Topligen. Ich habe meine zwei Jahre in Berlin wirklich genossen und jetzt fühlt es sich nach der besten Entscheidung an, denn die BR Volleys sind ein großartiger Verein in einer aufregenden Stadt. Hoffentlich haben mich einige Fans nicht vergessen."
Was er im orangen Trikot beitragen möchte, hat Shoji klar vor Augen: „Ich bringe Erfahrung und positive Energie mit in die Mannschaft. Ich habe jetzt viele Saisons gespielt und daher kann ich ein Leader im Team und speziell im Hinterfeld sein.“ Diese Funktion hat er in der US-Nationalmannschaft ebenfalls inne und steht nach zwei Wochen in der Volleyball Nations League mit sechs Siegen in acht Partien bestens da. Das Finalturnier der besten Acht ist in Sichtweite, „danach spielen wir noch ein Freundschaftsturnier in Polen und die NORCECA Meisterschaften im September“. Dann wird der Strahlemann in Berlin erwartet.
Vor einem Jahr öffnete sich Erik Shoji – als immer noch einer der wenigen im Profisport – in einem vielbeachteten Video als queer und erhielt riesigen Zuspruch aus der (Volleyball)Welt. Gleichzeitig ist der Bruder des Ex-Berliners Kawika Shoji einer der größten Volleyball-Influencer des Planeten. 1,3 Millionen Menschen folgen ihm auf TikTok, 320.000 bei Instagram und 190.000 auf YouTube. „Erik ist ein großartiger Botschafter unserer Sportart und in der Volleyball-Community weltweit bekannt. Zusätzlich zu seiner sportlichen Extraklasse kann seine Popularität uns als Verein auch nur guttun“, erklärt Niroomand. Neben Social Media ist Shojis zweite große Leidenschaft übrigens das Essen: „Als ich vor zehn Jahren in Berlin war, habe ich es genossen, die besten Restaurants zu suchen. Das wird ab dem Herbst wieder auf dem Plan stehen“ – genauso wie mit den BR Volleys an die damaligen Erfolge anzuknüpfen.

Wer keinen Auftritt von Erik Shoji und dem neuen BR Volleys Team verpassen möchte, kann sich die Saisonkarte 2026/27 im Ticketshop sichern: https://shops.ticketmasterpartners.com/br-volleys
Die Volleyball Nations League mit Erik Shoji im Einsatz überträgt Volleyballworld.TV. Mit dem Rabattcode „BRVOLLEYS10“ spart man zehn Prozent: https://subscribe.volleyballworld.com/volleyball-tv-ger
Weitere Infos zur VNL: https://en.volleyballworld.com/volleyball/competitions/volleyball-nations-league






