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Kawika Shoji bleibt in Berlin

Di 20.05.2014

Seit nunmehr drei Jahren zieht der US-Amerikaner Kawika Shoji bei den BR Volleys die Fäden im Zuspiel und konnte in dieser Zeit mit den Hauptstädtern drei Meisterschaften in Serie gewinnen. Jetzt steht fest, dass der Hawaiianer auch in der kommenden Saison 2014/2015 für Berlins Volleyballteam Nr. 1 aufschlagen wird.


2014-05-20

Kawika Shoji spielt auch in der Saison 2014/2015 für den Deutschen Meister.
Foto: Eckhard Herfet, Berlin


Zum Beginn der Saison 2011/2012 kam der Absolvent der Stanford University (USA) – nach einer Spielzeit beim finnischen Club Isku Volley – in die deutsche Hauptstadt und eine Erfolgsgeschichte begann. Gleich in seiner ersten Bundesliga-Saison wechselte er sich regelmäßig mit dem damaligen Kapitän Jaroslav Skach auf der Zuspielposition ab und holte mit den BR Volleys die Meisterschale an die Spree. Für den Verein war es der erste Titelgewinn nach acht Jahren. Auch in den darauffolgenden beiden Spielzeiten trug Shoji – inzwischen der Stammzuspieler des Teams – maßgeblich zur zweimaligen Titelverteidigung der Berliner bei.

Mit seinen spielerischen und taktischen Fähigkeiten gilt der 26-Jährige als einer der besten Regisseure der Bundesliga. In der "MVP-Rangliste" der wertvollsten Spieler der Saison 2013/2014 belegte der US-Boy mit sechs goldenen Auszeichnungen einen hervorragenden vierten Platz. Diese starken Leistungen blieben in seinem Heimatland nicht unbemerkt. Mittlerweile zählt Shoji zum Stammpersonal der amerikanischen Nationalmannschaft, mit der er in den kommenden Wochen in der Weltliga gegen die Top-Teams aus Russland, Bulgarien und Serbien antreten wird.

„Wir sind glücklich, dass Kawika ein weiteres Jahr für uns spielen wird. Nach der Vertragsverlängerung mit Sebastian Kühner schaffen wir somit Konstanz auf der Zuspielposition und hoffen, damit die Basis für zukünftige Erfolge legen zu können“, freut sich BR Volleys Manager Kaweh Niroomand über den Verbleib des Hawaiianers in Berlin. Shoji selbst gibt zu, „dass es eine schwierige Entscheidung war, weil es lukrative Möglichkeiten gab, in eine andere Liga zu wechseln“, aber ist sich sicher, „dass Berlin die beste und somit richtige Entscheidung“ für ihn ist. „Die Vorfreude auf die neue Saison ist groß und ich werde mit dem Team alles daran setzen, die Meisterschaft erneut zu verteidigen“, so der US-Amerikaner.

Neben Kawika Shoji bleiben dem Hauptstadtclub in der kommenden Saison Diagonalangreifer Paul Carroll, Mittelblocker Tomas Kmet und Libero Martin Krystof erhalten, die ohnehin noch einen Vertrag bis 2015 besaßen. Außerdem verlängerten Zuspieler Sebastian Kühner sowie die Außenangreifer Scott Touzinsky und Robert Kromm ihre Verträge und tragen somit auch in Zukunft das orange BR Volleys Trikot.

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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