Zum Hauptinhalt springen

Deutscher Meister

Deutscher Pokalsieger

Europacup-Sieger

News

Weltliga: Das DVV-Team vor dem Start

Do 22.05.2014

Bundestrainer Vital Heynen hat sich auf die vorläufigen 14 Spieler festgelegt, die ab morgen in Bamberg bei der Weltliga gegen Japan antreten werden. Mit dabei ist der frischgebackene Deutsche Meister Sebastian Kühner von den BR Volleys, der zusammen mit Lukas Kampa die Zuspielposition besetzen wird.


2014-05-22b

BR Volleys Zuspieler Sebastian Kühner steht im DVV-Aufgebot für die Weltliga.
Foto: Conny Kurth / DVV


Beim Weltliga-Auftakt nicht dabei sind Mittelblock-Routinier Marcus Böhme (Generali Haching) sowie die „Frischlinge“ Marvin Prolingheuer (TV Ingersoll Bühl) und Jan Zimmermann (VfB Friedrichshafen). „Böhme bekommt noch etwas Pause nach seinen kleinen Problemen mit seiner Schulter“, begründete Heynen dessen Verzicht. Angeführt wird das deutsche Team von Kapitän Jochen Schöps. Acht weitere Spieler im Bamberg-Kader waren auch im Januar 2014 in Ludwigsburg dabei, als in souveräner Manier die Qualifikation für die WM-Endrunde gelang. Aus Berliner Sicht ist erfreulich, dass es Zuspieler Sebastian Kühner in den DVV-Kader für die kommenden Weltligaspiele geschafft hat.

Der Gegner aus Japan befindet sich in einem Neuaufbau. Nachdem erstmals seit 1960 eine WM-Endrunde verpasst wurde, gab es einige Veränderungen: Der erste Ausländer auf dem Trainerposten der japanischen Männer-Nationalmannschaft, der Amerikaner Gary Sato, bekam nach nicht einmal einem Jahr den Laufpass, Masahi Nanbu übernahm und soll die stolzen Japaner flott bekommen. Fernziel: Olympische Spiele 2016 und 2020. Dazu lud er 30 Spieler zum Auftakt-Lehrgang ein, zwölf Neue sind darunter: „Wir wissen, dass die Situation im japanischen Männer-Volleyball sehr ernst ist. Mein Ziel ist es, das Team so stark wie möglich zu machen, um gegen die weltbesten Teams zu bestehen.“

Bundestrainer Vital Heynen gibt zu, dass er über den Gegner wenig weiß, die Spielweise aber kennt: „Die Japaner spielen anderen Volleyball als die Europäer. Ich habe 1989 das letzte Mal gegen Japan gespielt, aber deren Spiel hat sich eigentlich nicht verändert. Sie haben wieder einen neuen Trainer, sie wollen wieder nach oben, aber ich kann nicht abschätzen, mit welchen Spielern sie nach Bamberg kommen“, so Heynen.

Der deutsche Kader in Bamberg

Zuspieler: Lukas Kampa (Radom/POL), Sebastian Kühner (BR Volleys)
Diagonalspieler: Jochen Schöps (Rzeszow/POL), Simon Hirsch (Generali Haching)
Außenangreifer: Christian Fromm (Citta di Castello/ITA), Björn Höhne (TV Ingersoll Bühl), Tom Strohbach (Generali Haching), Dirk Westphal (Radom/POL), Denis Kaliberda (Wegiel/POL)
Mittelblocker: Philipp Collin (Tours/FRA), Michael Andrei (St-Nazaire/FRA), Tim Broshog (Maaseik/BEL)
Libero: Markus Steuerwald (Paris/FRA), Ferdinand Tille (Generali Haching)

Quelle: DVV

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

News teilen

Aktuelle News

Krage-Brewitz meldet sich für zweite VNL-Woche zurück
Nationalmannschaft
Auslosungstag bei Dyn am 24. Juni: Achtelfinale im Zoi DVV-Pokal und Ligacup
Saison 2026/27
Knigge wechselt nach Polen
Saison 2026/27
Nächster Schritt im Berliner Nachwuchskonzept
SCC JUNIORS
Olympia in Berlin – Meinungsumfrage
Olympiabewerbung
Länderspiele in Potsdam: Tickets erhältlich
Nationalmannschaft
Medienecho zur Anastasi-Verpflichtung
Team 26/27
Welt- und Europameister Andrea Anastasi neuer Headcoach
Team 26/27
Mit Schott in Ottawa: DVV-Männer starten in die VNL
Nationalmannschaft
„Kleiner Kindheitstraum“ für Aufsteiger Kunstmann
Team 26/27