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Weltliga: Auftaktsieg für die DVV-Männer

Fr 23.05.2014

Die DVV-Männer haben einen gelungenen Start in die World League 2014 gefeiert: In Bamberg bezwang die deutsche Mannschaft vor 1.500 Zuschauern Japan 3:0 (28-26, 25-19, 25-16) und sicherte sich somit die ersten drei Punkte. Punktbeste Spieler im deutschen Team waren Christian Fromm (15), Jochen Schöps und Dirk Westphal (jeweils 12).


2014-05-23

Lufthoheit für die deutschen Männer, hier mit Tim Broshog, gegen Japan.
Foto: Conny Kurth/DVV


Es war der dritte Erfolg Deutschlands in Serie gegen die Japaner (zuletzt 2011 zwei Siege), für die Japaner setzte sich die Niederlagenserie fort. Aus den letzten 29 World League-Spielen verloren die Asiaten 26 Partien. Am 24. Mai (18.00 Uhr, Tickets an der Tageskasse) treffen beide Teams abermals in der brose ARENA in Bamberg aufeinander.

Vital Heynen war vor dem Auftakt in die World League gut gelaunt, obwohl er etwas ahnungslos war. Denn über den Gegner aus Japan „weiß ich fast nichts“, ein Umstand, der nicht oft bei Heynen vorkommen dürfte. Was Heynen, seine Spieler und die Zuschauer dann von den Japanern sahen, dürfte sie überzeugt haben: mit extremen Tempo-Spiel über die Außenpositionen und enorm starker Abwehr beeindruckten die Asiaten und führten den gesamten ersten Satz bis zum Ende. Doch als es aus deutscher Sicht 21-24 stand, kam der große Auftritt von Fromm, der mit Angriff und Hammer-Aufschlägen den Ausgleich herstellte und kurze Zeit später den zweiten Satzball verwandelte.

Zwar spielte der Gast im zweiten Satz auch noch gut, aber das deutsche Team hatte seinen Rhythmus gefunden. Vor allem Schöps, Fromm und der eingewechselte Westphal punkteten kontinuierlich bei guter Quote, zudem hatte sich die deutsche Block-Abwehr auf die schnellen Außenangriffe der Japaner eingestellt.

Stimmen zum Spiel

Vital Heynen: „Ich bin absolut zufrieden. Wir haben hier ganz viele neue, junge Spieler dabei. Der erste Satz war nicht überzeugend, aber Japan war besser als wir. Es war natürlich wichtig, den ersten Satz zu gewinnen, später wurden die Japaner etwas müde. Sie sind nicht so groß und müssen immer viel springen.“

Jochen Schöps: „Es ist gut für das Selbstvertrauen, das erste Spiel mit einem Sieg abzuschließen. Dennoch haben wir gesehen, dass es noch einige Baustellen im Spiel gibt. Wir hatten große Probleme, unseren Block zu postieren und auch in der Abwehr kaum Bälle berührt. Das hat nachher besser geklappt.“

Markus Steuerwald: „Wir waren etwas nervös im ersten offiziellen Spiel des Sommers. Aber wir haben uns gut reingekämpft und danach lief es besser.“

Quelle: DVV

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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