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Beachteam: Gutes Ergebnis zum Tour-Auftakt

Mo 26.05.2014

Beim Auftakt der smart beach tour 2014 in Münster belegte das neue BR Volleys Beachteam Sebastian Fuchs & Thomas Kaczmarek einen guten fünften Rang. Im stark besetzten Teilnehmerfeld schied das Duo im Viertelfinale gegen Dollinger/Flüggen aus dem Turnier.


2014-05-26

Traumhafter Tour-Auftakt auf dem Schlossplatz in Münster.
Foto: sky/DVV


30.000 Beach-Volleyballfans besuchten an drei Tagen den smart super cup auf dem Schlossplatz in Münster und stellten damit einen neuen Besucherrekord auf. Bei schönstem Sommerwetter und grandioser Stimmung auf den Rängen der Leibniz-Arena spielten Sebastian Fuchs und Thomas Kaczmarek zum Saisonauftakt gegen starke nationale sowie internationale Kontrahenten.

Das an Nummer 7 gesetzte Berliner Duo konnte sich in der ersten Runde knapp mit 2:1 gegen Schoen/Stiel durchsetzen und feierte somit einen erfolgreichen Start in das Turnier. Nachdem man auf der World Tour in China schon vor Turnierstart verletzungsbedingt aufgab und beim darauffolgenden Turnier in Mexiko alle drei Vorrundenspiele verlor, gab der Auftaktsieg endlich das nötige Selbstbewusstsein. „In Mexiko zeigten wir schon eine ansprechende Leistung, doch konnten in den entscheidenden Momenten nicht die wichtigen Punkte machen“, resümierte Sebastian Fuchs das unglückliche Ausscheiden in Puerto Vallarta.

Umso besser lief es dafür in Münster. Schon in der zweiten Runde traf das Berliner Duo auf den Deutschen Meister, Markus Böckermann und Mischa Urbatzka. Überraschend deutlich mit 2:0 gewann das BR Volleys Beachteam gegen die Hamburger und setzte damit ein erstes Ausrufezeichen. Beim darauffolgenden Duell mit den polnischen Vorjahressiegern Fijalek/Prudel riss dann allerdings die Siegesserie. „Die Polen waren einfach das bessere Team und wir haben hier und da ein paar Chancen liegen gelassen“, sagte Thomas Kaczmarek zu der 0:2-Niederlage. Um nun doch noch das Halbfinale zu erreichen, war anschließend ein Sieg gegen Dollinger/Flüggen von Nöten. Nach dem sie den ersten Satz abgaben, kämpften sich Fuchs/Kaczmarek zurück in die Partie und erzwangen den Tie-Break. Hier behielten die Hamburger aber den kühleren Kopf und zogen in die Runde der letzten vier Teams ein. In hochklassigen Finalspielen gewannen am Ende die an Nummer 1 gesetzten Alexander Walkenhorst und Stefan Windscheif den Tour-Auftakt in Münster.

Für Sebastian Fuchs und Thomas Kaczmarek geht es von Münster aus direkt weiter nach Russland, wo ab dem 28. Mai in Anapa die nächsten FIVB Open der World Tour stattfinden und das Duo endlich auch international für erfolgreiche Ergebnisse sorgen will.

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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