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Weltliga: Erfolgreicher „Doppelpack“
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Fast perfekter Auftakt für die DVV-Männer in die diesjährige World League: Deutschland gewann am Sanstagabend auch den zweiten Vergleich gegen Japan in der brose ARENA in Bamberg vor 1.150 Zuschauern mit 3:2 (25-23, 25-21, 27-29, 23-25, 15-9). |
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Tags zuvor gewannen die DVV-Männer 3:0 und sind damit in Gruppe B mit fünf Zählern Tabellenführer nach dem ersten Wochenende. Punktbeste Spieler waren Christian Fromm (28), Jochen Schöps (15) beim deutschen und Kunihiro Shimimzu (29) beim japanischen Team. Die deutsche Mannschaft hat nun zwei Tage frei, ehe sie sich am Dienstag wieder trifft, um am Mittwoch zu den Auswärtsspielen nach Salta/Argentinien (31. Mai um 1.00 Uhr & 1. Juni um 3.00 Uhr deutscher Zeit). „Im Idealfall gehen wir mit zwei Siegen aus dem ersten Wochenende raus und können dann beruhigt nach Argentinien fliegen!“ So Bundestrainer Vital Heynen vor der Partie. Der Idealfall schien einzutreten und war bis Ende des dritten Satzes vor allem in einer Tatsache begründet: die deutsche Mannschaft agierte im Angriff deutlich überlegen, die Angreifer ignorierten quasi den japanischen Block. Als etwas unglücklich der dritte Satz nach vergebenen vier Matchbällen abgegeben wurde, war der Kampfgeist gefordert. Dieser hätte fast zum Sieg im vierten Satz gereicht, doch die drei ersten Blockpunkte der Japaner im Spiel und ihr starker Diagonalangreifer Shimizu gaben den Ausschlag. Mit erhöhter Konzentration sicherte sich das deutsche Team aber den Sieg und zwei Zähler: zwei Asse und eine Angriffsquote von 69% im fünften Satz (Japan bei 31%) waren ausschlaggeben. Quelle: DVV |
In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?
Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv. Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.
Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?
Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben. Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt. Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.
Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?
Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.
Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?
Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.










