News
Weltliga: Deutschland kassiert erste Niederlage
|
Die ersatzgeschwächten deutschen Volleyballer haben die erste Niederlage in der World League kassiert. Nach den beiden Auftakterfolgen gegen Japan unterlag das Team von Bundestrainer Vital Heynen in Salta mit 0:3 (22:25, 23:25, 21:25) gegen Gastgeber Argentinien. Nach neun Siegen in Serie war es die erste Niederlage gegen den deutschen „Lieblingsgegner“. |
|
|
|
„Vielleicht können wir die Argentinier überraschen“, hatte Bundestrainer Vital Heynen vor dem Spiel noch voller Hoffnung gesagt. Er trat vor etwa 1500 Zuschauern mit einer wieder einmal umformierten jungen Mannschaft an. Gleich acht deutsche Topspieler, die beim Saisonhöhepunkt Weltmeisterschaft (31. August bis 21. September in Polen) dabei sein könnten, hatten die lange Reise nach Salta am Fuß der Anden gar nicht erst angetreten: Georg Grozer, Jochen Schöps, Simon Tischer, Ferdinand Tille, Tim Broshog, Marcus Böhme, Sebastian Schwarz und Max Günthör fehlten aus unterschiedlichsten Gründen. Zudem verzichte Heynen auf den Einsatz von Denis Kaliberda und wechselte den ebenfalls angeschlagenen Zuspieler Lukas Kampa nur kurz ein. Punktbeste Spieler waren Dirk Westphal (13) bei Deutschland und Facundo Conte (15) bei den Gastgebern. Jaromir Zachrich feierte sein Länderspiel-Debüt im jungen deutschen Team, das jedoch auf nahezu alle Leistungsträger verzichten musste. |
In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?
Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv. Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.
Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?
Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben. Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt. Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.
Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?
Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.
Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?
Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.










