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Weltliga: Großer Kampf wird belohnt
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Mit einer kämpferischen Glanzleistung haben die deutschen Volleyballer ihren dritten Sieg im vierten Spiel in der World League perfekt gemacht. Nach 0:2-Satzrückstand triumphierte das Team von Bundestrainer Vital Heynen in Salta nach Mitternacht noch mit 3:2 (20:25, 20:25, 25:20, 25:16, 15:13) gegen Gastgeber Argentinien. Dabei wurde im entscheidenden Tiebreak ein 6:10-Rückstand aufgeholt. |
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| „Wir müssen diesmal unsere Chancen nutzen – dann ist alles möglich“, hatte Bundestrainer Vital Heynen vor dem Spiel noch voller Hoffnung gesagt. Zur ungewöhnlich späten Anfangszeit um 22 Uhr setzte er im Gegensatz zum 0:3 am Vortag auf die Leistungsträger Denis Kaliberda und Lukas Kampa. Beiden merkte man die Spielpause zunächst an – und auch der Rest des ersatzgeschwächten deutschen Teams konnte vor etwa 2000 Zuschauern in den ersten beiden Sätzen nur phasenweise mit den Gastgebern mithalten. Erst im dritten Durchgang wachte das deutsche Team auch dank einer personellen Umstellung auf – Christian Fromm rückte auf die Diagonalposition – auf. Mit großem Kampfgeist wurde das Spiel umgebogen. Als Belohnung gab es gegen 1 Uhr nachts Steak und ein Bier. Von den acht deutschen Topspielern, die die lange Reise nach Argentinien nicht angetreten hatten, aber beim Saisonhöhepunkt Weltmeisterschaft (31. August bis 21. September in Polen) dabei sein könnten, kehren vier höchstwahrscheinlich am kommenden Wochenende ins deutsche Team zurück. Bei den Duellen gegen Frankreich in Stuttgart werden Jochen Schöps, Marcus Böhme, Tim Broshog und Sebastian Tille wohl wieder dabei sein. Punktbeste Spieler waren Christian Fromm (17) und Denis Kaliberda (16) bei Deutschland und Facundo Conte (22) bei den Gastgebern. Deutschland ist damit in Gruppe D mit sieben Zählern Tabellenzweiter hinter Frankreich (11), das zweimal klar mit 3:0 gegen Japan triumphierte. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich für die Endrunde der Pools C bis E vom Mitte Juli in Sydney. Stimmen zum Spiel Christian Fromm: "Ich bin sehr froh, dass wir uns mit einem Sieg aus Argentinien verabschiedet und uns damit für die harte Arbeit belohnt haben. Das Wochenende hat aber auch gezeigt, woran wir noch hart arbeiten müssen. Auf jeden Fall haben wir aber einen Schritt nach vorn gemacht. Das Ass beim 13:13 im Tiebreak war natürlich ein bisschen Glück. Es war aber auch der Moment, um Eier zu zeigen. Das hat geklappt." Quelle: DVV |
In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?
Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv. Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.
Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?
Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben. Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt. Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.
Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?
Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.
Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?
Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.










