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BR Volleys spielen in der Königsklasse

Di 03.06.2014

In der CEV Volleyball Champions League 2014/2015 werden erneut 28 Mannschaften an den Start gehen. Heute hat der Europäische Spitzenverband die Teilnehmer offiziell bestätigt.
Die deutschen Farben werden durch Meister BR Volleys und Vizemeister VfB Friedrichshafen vertreten. Insgesamt vier Vereine erhielten eine Wildcard, darunter Titelverteidiger und Club-Weltmeister Belgorod aus Russland.


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Gewinner der 2014 CEV Champions League: Belogorie Belgorod aus Russland mit DVV-Nationalspieler Georg Grozer.
Foto: CEV


Somit nehmen wie schon in der Vorsaison 28 Clubs aus 15 Nationen an der europäischen Königsklasse teil. Italien ist mit Cucine Lube Treia (zuvor Macerata), Sir Safety Perugia und Copra Elior Piacenza gleich durch drei namhafte Teams vertreten, ebenso Polen (Asseco Resovia Rzeszow, PGE Skra Belchatow, Jastrzebski Wegiel) und Russland (Belogorie Belgorod, Lokomotiv Nowosibirsk, Zenit Kazan). Mit Sir Safety Perugia und Precura Antwerpen aus Belgien feiern zwei Mannschaften ihre Premiere im wichtigsten europäischen Vereinswettbewerb.

Deutschland stehen zwei Startplätze zur Verfügung. Diese werden einmal mehr von Meister BR Volleys und Pokalsieger VfB Friedrichshafen wahrgenommen. Die 28 Teilnehmer werden auf sieben Gruppen mit jeweils vier Teams aufgeteilt. Alle sieben Gruppensieger sowie die fünf besten Zweitplatzierten qualifizieren sich für die Play-offs. Die Auslosung für die Gruppenphase erfolgt am 27. Juni im Rahmen der CEV Volleyball Gala in Wien.

Alle Teilnehmer an der 2015 CEV DenizBank Volleyball Champions League:
Hypo Tirol INNSBRUCK (AUT)
Posojilnica AICH/DOB (AUT)
Knack ROESELARE (BEL)
Precura ANTWERP (BEL)
Noliko MAASEIK (BEL)
Marek Union-Ivkoni DUPNITSA (BUL)
Jihostroj CESKE BUDEJOVICE (CZE)
CAI TERUEL (ESP)
TOURS VB (FRA)
PARIS Volley (FRA)
BERLIN Recycling Volleys (GER)
VfB FRIEDRICHSHAFEN (GER)
Olympiacos PIRAEUS (GRE)
Cucine Lube TREIA (ITA)
Sir Safety PERUGIA (ITA)
Copra Elior PIACENZA (ITA)
Budvanska Rivijera BUDVA (MNE)
PGE Skra BELCHATOW (POL)
Asseco Resovia RZESZOW (POL)
JASTRZEBSKI Wegiel (POL)
Tomis CONSTANTA (ROU)
Zenit KAZAN (RUS)
Lokomotiv NOVOSIBISRK (RUS)
Belogorie BELGOROD (RUS)
ACH Volley LJUBLJANA (SLO)
Energy Investments LUGANO (SUI)
Halkbank ANKARA (TUR)
Fenerbahce Grundig ISTANBUL (TUR)

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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