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Weltliga: Vier Spieler pausieren, sechs kommen dazu

Do 05.06.2014

Nach dem anstrengenden Auswärtstrip nach Salta/Argentinien mit knapp 24 Stunden Reisezeit freuen sich die DVV-Männer auf das zweite Weltliga-Heimspiel-Wochenende.
In Stuttgart treffen sie beim „Doppelpack“ mit den DVV-Frauen am 7./8. Juni auf die starken Franzosen.


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In Argentinien holten die DVV-Männer einen Sieg aus zwei Spielen.
Foto: CEV


Für Stuttgart gibt es abermals einige Veränderungen im deutschen Team: Kapitän Jochen Schöps (Rzeszow/POL), Ferdinand Tille (Belchatow/POL), Jan Zimmermann (VfB Friedrichshafen), Tom Strohbach, Marcus Böhme (Generali Haching) und Tim Broshog (Maaseik/BEL) stoßen wieder zum Team, Sebastian Kühner (BR Volleys), Marvin Prolingheuer (TV Ingersoll Bühl), Dirk Westphal (Radom/POL) und Jaromir Zachrich (SWD-Powervolleys Düren) erhalten eine Pause. „Die Reise nach Argentinien war nicht einfach. Wir haben das letzte Spiel um 1.00 Uhr nachts Ortszeit (6.00 Uhr deutsche Zeit) beendet, nach drei Stunden Schlaf haben wir unsere Reise von 24 Stunden angetreten. Frisch sind wir nicht. „Müde spielen“ ist mein Motto, wir sind schon müde, jetzt müssen wir nur noch den Gegner müde spielen“, meinte Heynen ein wenig ironisch.


Die Franzosen präsentieren sich bislang bärenstark in der World League, vier Partien, vier Siege und nur ein Punktverlust beim 3:2-Sieg in Argentinien. „Das ist eine technisch starke Mannschaft mit guten Spielern. Ich habe noch keine Idee, wie wir gewinnen, aber das wollen wir natürlich. Wir haben zwei Spiele gegen Japan gewonnen und eines überraschend in Argentinien. Mit Überraschungen wollen wir auch gegen Frankreich weitermachen, dafür wollen wir die nächsten drei Tage arbeiten.“

Gleiches gilt für den Gegner. Frankreich landet am 6. Mai in Stuttgart (14.05 Uhr) und will die Siegesserie fortsetzen. Aber Trainer Laurent Tillie warnt vor der deutschen Mannschaft: „Ich bin sehr zufrieden mit den zwei 3 :0-Siegen gegen Japan, vor allem, weil wir auch Wechsel im Team hatten. Alle Spieler haben gezeigt, was sie können. Nach drei Tagen Pause reisen wir nach Stuttgart. Deutschland ist der härteste Gegner in unserer Gruppe. Eine Mannschaft mit einem starken Aufschlag und einer klaren Aufschlag-Strategie.“

Für das Wochenende in Stuttgart mit Spielen der DVV-Frauen und –Männer an einem Ort hat Heynen noch ein Extra-Lob parat: „Das ist eine unglaublich tolle Idee, alle Spiele freuen sich darauf. Die Herausforderung ist, es besser zu machen als die Frauen. Das ist vielleicht eine Extramotivation für Spieler und Betreuer, aber sehr schwer.“

Quelle: DVV

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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