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Tradition verbindet

Do 05.06.2014

Die BR Volleys haben den auslaufenden Vertrag von Diagonalangreifer Aleksandar Spirovski um ein weiteres Jahr verlängert. Damit geht der Serbe schon in seine 12. Saison (!) für den Hauptstadtclub und verkörpert eine im heutigen Profisportgeschäft außergewöhnliche Vereinstreue.


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Aleksandar Spirovski bleibt ein weiteres Jahr bei den BR Volleys.
Foto: Eckhard Herfet, Berlin


Seit dem Spieljahr 2003/2004 schlägt der gebürtige Belgrader für die Hauptstadtvolleyballer auf und feierte seitdem vier nationale Meistertitel. „Ich fühle mich inzwischen als Berliner. Der Verein ist meine Familie. Wir sind einander treu geblieben und haben zusammen schöne Erfolge gefeiert. Aber wir sind auch durch schwierige Zeiten gegangen und haben in diesen immer wieder gemeinsam Lösungen gefunden“, spricht Spirovski über seine Verbundenheit mit Berlins Volleyballteam Nr 1.

Auch beim Verein ist man stolz auf diese besondere Beziehung. „Aleksandar Spirovski ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil unserer Mannschaft. Für unsere Fans hat er sich mit der Zeit zu einer echten Identifikationsfigur entwickelt. Ich bin froh, dass ´Cira`auch zukünftig unter dem Jubel des Publikums in der Max-Schmeling-Halle auflaufen wird“, kommentiert BR Volleys Manager Kaweh Niroomand seine Personalentscheidung.

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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