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Weltliga: Leistungssteigerung wird nicht belohnt
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Auch im zweiten World League-Heimspiel gegen Frankreich mussten die DVV-Männer eine Niederlage hinnehmen und rutschten damit in der Tabelle auf Platz drei hinter die Franzosen und die Argentinier: Vor 2.500 Zuschauern in der Stuttgarter Porsche-Arena wurde die deutliche Leistungssteigerung der deutschen Mannschaft nicht mit dem Sieg belohnt, am Ende hieß es 1:3 (25-19, 23-25, 20-25, 30-32). |
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Es waren die gleichen deutschen Spieler, aber es war eine andere Mannschaft, die sich im zweiten Spiel gegen Frankreich präsentierte. Aggressiver in Block und Angriff, aufmerksamer in der Abwehr, druckvoller im Aufschlag. Allein die Angriffs-Statistik aus dem ersten Satz spricht Bände: Die DVV-Männer hatten eine sensationelle Erfolgsquote von 72% (Frankreich 57%). Zum Vergleich: am Vortag war der Wert bei ganz schwachen 25%, Denis Kaliberda machte allein im ersten Satz fünf Punkte. Am Vortag waren es sieben im gesamten Spiel. Aber natürlich konnte die Mannschaft von Bundestrainer Vital Heynen dieses hohe Niveau nicht halten, und so ließen sich die konstanter spielenden Franzosen nicht bitten. Für die Zuschauer entwickelte sich ein hochklassiges Match mit tollen Ballwechseln, am Ende spitzte sich das Ganze im vierten Satz zu, als die DVV-Männer drei Satzbälle nicht verwerten konnten und Frankreich erst den fünften zum Sieg versenkte. Punktbeste Spieler waren Denis Kaliberda (20) und Christian Fromm (17) für Deutschland sowie Antonin Rouzier (23) für Frankreich. Frankreich weist nun 17 Punkte auf, die Argentinier (bei einem Spiel weniger) 8, das deutsche Team 7. Für die Männer um Kapitän Jochen Schöps bietet sich die Chance zur schnellen Revanche, denn am 13./15. Juni gastiert das Team in Frankreich. Die aktuelle Tabelle: |
In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?
Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv. Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.
Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?
Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben. Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt. Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.
Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?
Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.
Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?
Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.










