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Der Publikumsliebling bleibt

Di 10.06.2014

Wenn während der Mannschaftspräsentation der BR Volleys der Spieler mit der Nummer 6 aufgerufen wird, ist der Jubel auf den Rängen des „Volleyballtempels“ ganz besonders laut. Felix Fischer ist nicht nur der Liebling des Publikums, sondern auch das Energiebündel der Mannschaft. Nun hat der 31-Jährige Mittelblocker seinen Vertrag mit den Berlinern für eine weitere Saison verlängert.


2014-06-10

Mittelblocker Felix Fischer greift auch in der nächsten Saison für die BR Volleys an.
Foto: Eckhard Herfet


Der 2,03 m große Fischer gehört zu den verdienstvollsten Spielern in der Geschichte des Hauptstadtclubs. Nach seiner Zeit beim Nachwuchs-Projekt VC Olympia war der gebürtige Berliner fast ausnahmslos für den SCC bzw. die BR Volleys aktiv. Nur für eine Spielzeit versuchte der Mittelblocker sein Glück im Ausland bei Paris Volley, schon nach einer Saison zog es ihn jedoch zurück an die Spree.

Der 32-fache Nationalspieler feierte mit den BR Volleys und dem ehemaligen SCC Berlin insgesamt vier Deutsche Meisterschaften, was außer ihm nur Aleksandar Spirovski gelang. Doch der Liebling der Berliner Volleyballfans ist noch lang nicht satt: „Auch in der kommenden Saison werden das Team und ich alles daran setzen, die Nummer 1 in Deutschland zu bleiben. Außerdem ist es mein ganz persönliches Ziel, endlich einmal das Pokalendspiel in Halle/Westfalen zu gewinnen“, freut sich Fischer auf ein weiteres Jahr mit den BR Volleys.

 

In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?

Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv.  Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.

 

Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?

Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben.  Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt.  Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.

 

Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?

Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.

 

Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?

Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.

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