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Weltliga: "Rückspiele" in Frankreich
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Das Gute am Modus der World League ist: Man sieht sich immer zweimal! So auch die Teams von Deutschland und Frankreich, die bereits eine Woche nach den Spielen in Stuttgart in Frankreich (13.6. um 20.00 in Rouen & 15.6. um 16.00 in Toulouse) aufeinander treffen. Mit der Hereinnahme von Marcus Böhme und Simon Hirsch (Generali Haching) für Jochen Schöps (Rzeszow/POL) und Tim Broshog (Maaseik/BEL) gibt es zwei Veränderungen im deutschen Kader. |
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| Ob es wirklich so gut ist, dass sich beide Teams innerhalb von wenigen Tagen viermal gegenüberstehen, wird sich zeigen: Die Franzosen präsentierten sich in der Porsche-Arena bärenstark und bauten ihren Vorsprung in der Tabelle auf nunmehr sechs Zähler vor den zweitplatzierten Argentiniern aus. Der Gruppensieg und damit die Teilnahme an der Finalrunde in Sydney/AUS (11.-13. Juli) dürfte ihnen kaum zu nehmen sein. Dem deutschen Team und Bundestrainer Vital Heynen machte der zweite Auftritt in der Schwabenmetropole Hoffnung. In diesem präsentierte sich die deutschen „Adler“ bissiger, motivierter und in allen Elementen besser als am Vortag. Und mit ein wenig Quäntchen Glück wäre es in den fünften Satz gegangen, wenn nur einer der drei Satzbälle verwertet worden wäre. Heynen war nach der Partie deutlich besser gelaunt, als am Tag zuvor: „Wir haben unser bisher bestes Spiel in der World League gezeigt. Und wenn uns so eine Leistungssteigerung innerhalb von 24 Stunden immer gelingt, wären wir in fünf Tagen Olympiasieger!“ Doch vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro 2016 stehen in diesem Jahr die Weltmeisterschaften in Polen (30. August bis 21. September, jetzt noch bis zum 12. Juni Fanreise buchen!) an. Und dort wollen die DVV-Männer ganz oben angreifen: „Wir wollen nicht jetzt unsere Top-Form haben, sondern am 1. September, wenn wir gegen Brasilien spielen. Aktuell sehe ich noch ganz viel Luft nach oben“, so Heynen. Die Franzosen verfolgten andere Ziele in der World League, „sie wollen nach Sydney und dann auch in das große Finalturnier nach Italien“, referierte der deutsche Bundestrainer auf der Pressekonferenz nach den Frankreich-Spielen. Und damit könnten sicherlich alle deutschen Fans und auch Heynen gut leben: Die Franzosen glänzen in der World League, Deutschland bei der WM in Polen. Das Spiel in Rouen wird live bei SPORT1 im Free-TV zu sehen sein, die zweite Begegnung in Toulouse live bei SPORT1+ im Pay-TV. Der deutsche 12-er Kader in Frankreich Zuspieler: Lukas Kampa (Radom/POL), Jan Zimmermann (VfB Friedrichshafen) Diagonalspieler: Simon Hirsch (Generali Haching) Außenangreifer: Christian Fromm (Perugia/ITA), Björn Höhne (TV Ingersoll Bühl), Denis Kaliberda (Wegiel/POL), Tom Strohbach (Generali Haching) Mittelblocker: Philipp Collin (Tours/FRA), Michael Andrei (St-Nazaire/FRA), Marcus Böhme (Generali Haching) Libero: Markus Steuerwald (Paris/FRA), Ferdinand Tille (Generali Haching) Die aktuelle Tabelle 1. FRA - 17 Punkte - 18:3-Sätze - 6 Spiele 2. ARG - 11 Punkte - 13:10-Sätze - 6 Spiele 3. GER - 7 Punkte - 10:13-Sätze - 6 Spiele 4. JPN - 1 Punkt - 3:18-Sätze - 6 Spiele Der vierte Spieltag in der "deutschen Gruppe" 13./15.06.: FRA - GER in Rouen (20.00) und Toulouse (16.00) 07./08.06.: JPN – ARG in Komaki um 7.00 & 6.00 |
In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?
Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv. Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.
Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?
Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben. Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt. Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.
Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?
Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.
Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?
Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.










