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Weltliga: Die letzten Heimspiele in Berlin
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Die DVV-Männer haben die Episode Frankreich in der diesjährigen World League beendet und konnten dem Tabellenführer beim überzeugenden 3:1-Sieg in Rouen die erste Niederlage beibringen. Dass die Konstanz noch fehlt, zeigte sich im Spiel in Toulouse, welches klar an den Gastgeber ging. Nun kommt es für die DVV-Auswahl an diesem Wochenende zu den letzten Heimspielen in der Weltliga, die am 20. (20.00, live bei SPORT1 Free-TV) und 21. Juni (18.00 Uhr, live bei SPORT1+) in der Berliner Max-Schmeling-Halle gegen Argentinien stattfinden werden. |
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| Immerhin geht es für die deutsche Mannschaft noch um Platz zwei in der Gruppe, für die Argentinier gar um Platz eins, der die Teilnahme an der Finalrunde in Sydney/AUS (11.-13. Juli) bedeutet. Die Argentinier siegten zweimal deutlich in Japan (3:0 und 3:1) und benötigen in Deutschland mindestens einen Sieg, um an Tabellenführer Frankreich dran zu bleiben. Doch auch die DVV-Männer wollen gegen den Weltranglisten-7. nichts herschenken: „Wir wollen alle vier noch ausstehenden Spiele gegen Argentinien und in Japan gewinnen, weiter junge Spieler einsetzen und testen und auch schon im Hinblick auf die WM Dinge ausprobieren“, meint Libero Ferdinand Tille. Dass die deutsche Mannschaft mit den weltbesten Teams mithalten kann, obwohl einige der Leistungsträger wie Georg Grozer (Belgorod/RUS), Jochen Schöps (Rzeszow/POL) oder Simon Tischer (VfB Friedrichshafen) fehlen, zeigte sie beim starken Auftritt in Rouen. „Wenn jeder Einzelne von uns sein Niveau erreicht, haben wir auch gegen ein Weltklasse-Team wie Frankreich die Möglichkeit zu gewinnen. Schaffen wir das nicht und unterlaufen uns Fehler, dann wird es schwer“, meint Tille rückblickend, aber auch vorausschauend. Denn, was für Frankreich gilt, dürfte auch für die Südamerikaner seine Richtigkeit haben, denn diese werden seit kurzem vom „Wunder-Trainer“ Julio Velasco betreut. Und der hat die klare Aufgabe, sein Team unter die ersten drei Teams in der Welt zu führen. 14 Spieler in Berlin - Erneute Rotation Mit welchen zwölf Spielern Bundestrainer Vital Heynen die zwei Partien gegen Argentinien bestreitet, steht derweil noch nicht fest, weil 14 Spieler in Berlin dabei sind. Sicher ist, dass der „Berliner Anteil“ deutlich erhöht wird, denn die in Berlin geborenen Sebastian Kühner (BR Volleys), Dirk Westphal (Radom/POL) und Tim Broshog (Maaseik/BEL) sowie Marvin Prolingheuer (TV Ingersoll Bühl) stoßen zum deutschen Team. Dagegen werden Jan Zimmermann (VfB Friedrichshafen) und Markus Steuerwald (Paris/FRA) nicht in der deutschen Hauptstadt dabei sein. Der deutsche 14-er Kader in Berlin Zuspieler: Lukas Kampa (Radom/POL), Sebastian Kühner (BR Volleys) Diagonalspieler: Simon Hirsch (Generali Haching), Marvin Prolingheuer (TV Ingersoll Bühl) Außenangreifer: Christian Fromm (Perugia/ITA), Björn Höhne (Maaseik/BEL), Denis Kaliberda (Wegiel/POL), Tom Strohbach (Generali Haching), Dirk Westphal (Radom/POL) Mittelblocker: Philipp Collin (Tours/FRA), Michael Andrei (St-Nazaire/FRA), Marcus Böhme (Generali Haching), Tim Broshog (Maaseik/BEL) Libero: Ferdinand Tille (Generali Haching) Die aktuelle Tabelle 1. FRA - 20 Punkte - 22:6-Sätze - 8 Spiele 2. ARG - 17 Punkte - 19:11-Sätze - 8 Spiele 3. GER - 10 Punkte - 13:17-Sätze - 8 Spiele 4. JPN - 1 Punkt - 4:24-Sätze - 8 Spiele Spiele am fünften Vorrunden-Wochenende 20./21.06.: GER - ARG in Berlin um 20.00 & 18.00 21./22.06.: JPN – FRA in Kyoto um 7.00 & 6.00 Quelle: DVV |
In drei Wochen beginnt die neue Bundesliga-Spielzeit mit dem offiziellen DVL-Saisoneröffnungsspiel gegen Generali Haching in der Max-Schmeling-Halle. Mark, wie zufrieden bist Du mit der bisherigen Vorbereitung und wo siehst Du noch „Baustellen“?
Mark Lebedew: Bis jetzt bin ich zufrieden. Die Mannschaft ist konditionell gut drauf, arbeitet motiviert und intensiv. Wir haben natürlich noch viel zu tun, vor allem unsere Organisation müssen wir verbessern. Außerdem gibt es das ein oder andere technische Detail, an dem wir arbeiten müssen.
Bei den ersten Testspielen in Polen gab es jeweils klare Niederlagen. Worauf legst Du bei solchen Vorbereitungsspielen besonders wert und welches Fazit ziehst Du aus dem Turnier in Olsztyn?
Lebedew: Diese Vergleiche sind wichtig, um zu sehen, wo wir gerade stehen und was wir noch zu tun haben. Das hat uns das Turnier in Olsztyn aufgezeigt. Wir haben am Wochenende wichtige Schritte gemacht und junge Spieler wie Ruben Schott und Florian Hecht haben die Möglichkeit bekommen, gegen hochklassige Mannschaften zu spielen. Das wird für die Zukunft wichtig sein.
Aufgrund von internationalen Aufgaben stehen Dir in der Vorbereitung nicht alle Spieler zur Verfügung. Kawika Shoji ist mit Team USA unterwegs, Tomas Kmet mit der Slowakei und Neuzugang Srecko Lisinac mit Serbien spielen bei der Europameisterschaft. Wie schwer wiegt dieses Problem und wie kompensiert Ihr die Ausfälle in der täglichen Trainingsarbeit?
Lebedew: Es ist normal, dass zu diesem Zeitpunkt einige Spieler fehlen und es Dinge gibt, die wir nicht trainieren können. Am meisten fehlt uns Kawika, weil wir im Training nur einen Zuspieler haben und so weniger Spielformen üben können.
Was sind Deine Erwartungen an das Saisoneröffnungsspiel am 15. Oktober gegen Pokalsieger Generali Haching und warum sollte man sich dieses Volleyball-Highlight nicht entgehen lassen?
Lebedew: Ich erwarte ein hochklassiges Spiel, ein tolle Atmosphäre, Leidenschaft, Spaß und hoffentlich am Ende drei Punkte für die BR Volleys.










