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Noch eine internationale Reise

Di 10.03.2026
Foto: Pressefoto Gora
Foto: Pressefoto Gora

Mit einem (zu) schmalen Kader und geringen Erfolgsaussichten reisen die BR Volleys zum Viertelfinalrückspiel des CEV Cups nach Italien. Am Mittwoch (11. Mrz um 19.30 Uhr) stehen die Berliner vor der riesigen Aufgabe, bei Gas Sales Bluenergy Piacenza die klare 0:3-Pleite aus dem Hinspiel wettzumachen. Aus Piacenza wird es keine Live-Übertragung geben.

Als die BR Volleys am Dienstagvormittag in den Flieger nach Mailand stiegen, zählte Headcoach Alexandre Leal lediglich elf Spieler um sich herum. Neben den langzeitverletzten Jelle Bosma und Nehemiah Mote gehört seit Samstagabend auch Außenangreifer Moritz Reichert zum Lazarett. Der deutsche Nationalspieler erlitt im Bundesligaspiel beim TSV Haching München (3:0) einen Außenbandriss am rechten Sprunggelenk und wird in den nächsten Wochen fehlen. Für Geschäftsführer Kaweh Niroomand ist die Verletzung ein weiterer Rückschlag: „Das ist die nächste ganz bittere Nachricht für unsere Mannschaft. Unsere hervorragende medizinische Abteilung wird nun alles dafür tun, dass Moritz uns in den Playoffs nochmal helfen kann.“ Mannschaftsarzt PD Dr. Oliver Miltner und sein Team haben in dieser Saison weitaus mehr zu tun, als ihnen lieb wäre. Noch auf der Rückfahrt am Samstag erwischte nämlich auch Florian Krage-Brewitz der grassierende Virus. Der 29-Jährige verpasst das Match in Norditalien mit ähnlichen Symptomen, mit denen sich in der Woche zuvor schon Maximilian Treiter, Nolan Flexen und Daniel Malescha plagten. Trotz der Unterstützung von VCO-Youngster Benjamin Kirsch befinden sich damit nur elf Spieler statt der vom Europäischen Volleyball-Verband (CEV) vorgeschriebenen zwölf auf der Kaderliste. Es droht deshalb sogar eine Sanktionierung.

Das Hinspiel verlief einseitig zugunsten der Gastmannschaft wie selten zuvor ein Match in der Max-Schmeling-Halle. Die Italiener aus Piacenza waren dem angeschlagenen BR Volleys Team in allen Belangen überlegen und ließen keinen Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen (17:25, 13:25, 18:25). Damit wäre ein Weiterkommen für die Männer von der Spree nur noch über einen 3:0/3:1-Auswärtssieg und den Gewinn des “Golden Set“ (Tiebreak bis 15 Punkte) möglich. Vielleicht ein kleiner Mutmacher: Für Piacenza läuft parallel das Playoff-Viertelfinale gegen Valsa Group Modena und in einem intensiven ersten Schlagabtausch unterlag die Mannschaft um Kapitän Bovolenta am Sonntag mit 2:3 in Modena. Somit ist der Tabellenfünfte am Samstag zuhause in Spiel zwei der „best of five“-Serie gewaltig unter Druck. Ob dieser Umstand personelle Auswirkungen auf das Europacupmatch hat, wird sich zeigen. Und selbst wenn, Akteure wie der zweite Libero Luca Loreti haben im Hinspiel eindrucksvoll gezeigt, dass sie ebenso über internationale Klasse verfügen. „Unter diesen Vorzeichen sind die Chancen gering. Wir wollen uns dort achtbar schlagen und uns zumindest besser verkaufen als im Heimspiel“, so Niroomands gedrosselte Erwartungshaltung.

Streaming
Im CEV Cup-Viertelfinale ist eine Live-Übertragung nicht verpflichtend. Der gastgebende Verein hat sich gegen eine Produktion entschieden, weshalb es keine Livebilder aus Piacenza geben wird.

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