Zum Hauptinhalt springen

Deutscher Meister

Deutscher Pokalsieger

Europacup-Sieger

News

Gemeinsam alles geben

Mo 20.03.2017
Knapp eine Woche nach der engen 2:3-Niederlage im Hinspiel des Champions-League-Playoff-12 bei Istanbul BBSK wollen die BR Volleys die historische Chance nutzen und sich erstmals sportlich unter die besten sechs Mannschaften des Kontinents spielen. Dafür benötigt der Deutsche Meister neben einer Leistungssteigerung gegenüber dem ersten Duell mit den Türken vor allem die Unterstützung seiner Fans, denn nur mit einem Sieg am Dienstagabend (21. März um 19.30 Uhr) kann das Weiterkommen erreicht werden.

2017-03-20

Foto: CEV



Im Hinspiel bewiesen die Istanbuler, dass sie völlig zurecht im Playoff-12 der Königsklasse stehen: Lange Zeit gab der Türkische Vizemeister den Ton an, sodass die BR Volleys stetig um den Anschluss kämpfen mussten. Erst nach 2 Stunden und 13 Minuten war das packende Match zugunsten des Gastgebers entschieden. Alles überragend agierte dabei der französische Nationalspieler Antonin Rouzier, der die Gäste aus Deutschland mit 35 Punkten fast im Alleingang besiegte. Auch BR Volleys Manager Kaweh Niroomand weiß um die Stärke des Diagonalangreifers: „Antonin Rouzier ist ein Weltklasse-Spieler, der immer seine Leistung abrufen wird. Einen solchen Mann kann man nicht komplett ausschalten.“ Unterstützung erhielt Istanbuls Hauptangreifer im Hinspiel vor allem durch die starken Mittelblocker: Kapitän Hayirli Özkan und sein Pendant Marko Mert Matic brachten Robert Kromm & Co. phasenweise zur Verzweiflung, gemeinsam sammelten die beiden im Block und Angriff satte 22 Punkte.

Weil dem BR Volleys Team in Istanbul oftmals die nötige Konsequenz fehlte, konnte man die sich bietenden Chancen leider zu selten nutzen. Niroomand ärgerte vor allem die hohe Fehlerquote: „Wir haben im Hinspiel beim Aufschlag und in der Annahme leider viele Eigenfehler gemacht und einen kompletten Satz gebraucht, um überhaupt ins Match zu kommen. Das müssen wir morgen dringend verbessern und sofort wach sein.“ Weil die Männer in Orange aber auch nach zweimaligem Satzrückstand nicht aufsteckten, konnte immerhin der eine, möglicherweise sehr wichtige Auswärtspunkt mit nach Berlin genommen werden. „Istanbul BBSK ist eine absolute Spitzenmannschaft, es stehen alleine drei aktuelle Europameister im Kader. Somit war es eine gute Leistung, dort überhaupt einen Punkt geholt zu haben“, zeigt sich Niroomand trotz der Niederlage zufrieden.

Die Ausgangssituation für das morgige Rückspiel lautet wie folgt: Gewinnen die BR Volleys 3:0 oder 3:1 steht der Hauptstadtclub erstmals in der Runde der besten sechs europäischen Vereine. Gewinnen die Gastgeber mit 3:2, fällt die Entscheidung in einem sogenannten „Golden Set“, der bis 15 Punkte ausgespielt wird. Jede Niederlage bedeutet das Aus in der Königsklasse.

„Wir haben jetzt eine historische Chance: Nach unserem dritten Platz als Ausrichter des Champions League Final Four 2015 und dem CEV-Cup-Sieg 2016 würde es uns natürlich sehr gut zu Gesicht stehen, die nächste Runde zu erreichen. Das würde unsere Position im europäischen Volleyball weiter stärken“, blickt der Iraner auf den möglichen Einzug in das Playoff-6 und vertraut dabei insbesondere auf die großartige Atmosphäre im Volleyballtempel: „Mit unseren Fans im Rücken ist alles möglich, das wissen wir. Gemeinsam müssen wir gegen Istanbul alles geben, um diese großartige Möglichkeit in die Tat umzusetzen!“

Tickets für das Rückspiel im Playoff-12 gibt es <<< HIER >>>

News teilen

Aktuelle News

Fanclub-Aktion: Tombola der VolleyTigers
Zum Freiburg-Heimspiel
Doppelspieltag 2.0 mit Berlin, Brandenburg und Spontent
Volleyball Bundesliga
Comeback mit Flexen und den Heimfans
CEV Champions League
BR Volleys gegen Prag in der Pflicht
CEV Champions League
VK Lvi Prag: Aus dem Schuhkarton in die Königsklasse
CEV Champions League
Sieg im Topspiel! BR Volleys schließen nach Punkten auf
Volleyball Bundesliga
Gipfeltreffen in der LKH Arena
Volleyball Bundesliga
Klubweltmeister deutlich zu stark
CEV Champions League
Mit gelichteten Reihen zu den Superstars
CEV Champions League
Als Ruben Schott mit Toilettenpapier begrüßt wurde
Gegen den Titelverteidiger und Klubweltmeister