Zum Hauptinhalt springen

Deutscher Meister

Deutscher Pokalsieger

Europacup-Sieger

News

Stelian Moculescu ist neuer BR Volleys Trainer

Mo 12.02.2018
Die BR Volleys reagieren auf das sportliche Auf und Ab der Spielzeit 2017/2018 und trennen sich mit sofortiger Wirkung von Cheftrainer Luke Reynolds. Bis zum Saisonende wird nun Stelian Moculescu die sportliche Verantwortung für die Mannschaft übernehmen. Der 67-Jährige leitet ab Montagnachmittag das Training des Hauptstadtclubs im Horst-Korber-Sportzentrum und wird am Mittwoch (14. Februar um 19.30 Uhr) in der CEV Champions League gegen Titelverteidiger Zenit Kazan (RUS) erstmals auf der Trainerbank platznehmen.

2018-02-12 2

Foto: Eckhard Herfet


Mit acht Niederlagen in 21 Spielen konnten die BR Volleys mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht zufrieden sein. Weil in den vergangenen Monaten sportlich keine positive Entwicklung der Mannschaft erkennbar war, sah sich die Vereinsführung nach dem jüngsten Negativerlebnis am Wochenende in Lüneburg (0:3) zum Handeln gezwungen. Manager Kaweh Niroomand erklärt die Entscheidung: „Wir haben in dieser Saison keine Konstanz in unseren Leistungen gezeigt. Zu den fehlenden Ergebnissen war auch in der Spielanlage keine Besserung erkennbar, obwohl die grundsätzlichen Probleme bekannt und besprochen waren. Der Trainer konnte dem Team leider keine neuen Impulse geben“, und fügt an: „Es war ein mutiger Schritt, einem jungen Coach wie Luke Reynolds eine Chance zu geben. Er hat auch ohne Zweifel sein Bestes gegeben. Um unsere Saisonziele in der Meisterschaft und Champions League zu wahren, mussten wir jetzt dennoch reagieren. Wir wünschen Luke von Herzen alles Gute und ich bin davon überzeugt, dass er seinen Weg gehen und als Trainer wachsen wird.“

Mit Stelian Moculescu übernimmt ein erfahrener und erfolgreicher Übungsleiter das Team: „Ich habe in den anderthalb Jahren seit meinem Abschied beim VfB Friedrichshafen viele Angebote aus dem Ausland erhalten, diese jedoch alle ausgeschlagen. Jetzt hat Berlin mich gerufen. Und nach dem besonderen Abschied, der mir hier nach der Finalserie 2016 bereitet wurde, konnte ich nicht nein sagen. Mich reizt diese Herausforderung ungemein.“ Kaweh Niroomand begründet die Wahl des neuen Trainers mit den Worten: „Wir wollten in dieser Situation jemanden mit Erfahrung, den wir kennen. Mit seiner Vita, seiner fachlichen Expertise und Autorität ist Stelian in unseren Augen der richtige Mann.“

Der gebürtige Rumäne dürfte jedem Volleyballfan in Deutschland und Europa ein Begriff sein. Er führte von 1997 bis 2016 den VfB Friedrichshafen. Als Vereinstrainer wurde er insgesamt 18x Deutscher Meister, 19x DVV-Pokalsieger und 2007 sogar sensationell Champions-League-Sieger mit dem Klub vom Bodensee. Nach 40 Jahren als Hallentrainer verabschiedete sich der 67-Jährige vor zwei Jahren kurzzeitig in den Ruhestand und fungierte zuletzt als Headcoach der österreichischen Beachvolleyball-Nationalmannschaft.

Moculescu hat seinen Urlaub auf Gran Canaria für die neue Herausforderung umgehend beendet und landet am Montag um 13.00 Uhr in Berlin. Schon am Nachmittag leitet er hier seine erste Trainingseinheit für den Hauptstadtclub. Am Mittwoch (14. Feb um 19.30 Uhr) wird Stelian Moculescu dann erstmals als BR Volleys Coach in der Max-Schmeling-Halle agieren – gegen niemand Geringeren als den Champions-League-Sieger und Klub-Weltmeister Zenit Kazan.

 

 

News teilen

Aktuelle News

Fanclub-Aktion: Tombola der VolleyTigers
Zum Freiburg-Heimspiel
Doppelspieltag 2.0 mit Berlin, Brandenburg und Spontent
Volleyball Bundesliga
Comeback mit Flexen und den Heimfans
CEV Champions League
BR Volleys gegen Prag in der Pflicht
CEV Champions League
VK Lvi Prag: Aus dem Schuhkarton in die Königsklasse
CEV Champions League
Sieg im Topspiel! BR Volleys schließen nach Punkten auf
Volleyball Bundesliga
Gipfeltreffen in der LKH Arena
Volleyball Bundesliga
Klubweltmeister deutlich zu stark
CEV Champions League
Mit gelichteten Reihen zu den Superstars
CEV Champions League
Als Ruben Schott mit Toilettenpapier begrüßt wurde
Gegen den Titelverteidiger und Klubweltmeister