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Europapokal-Abend! Gewaltige Aufgabe im Hinspiel

Di 03.03.2026
Fotos: Pressefoto Gora
Fotos: Pressefoto Gora

Nach zehn Jahren schlagen die BR Volleys am Mittwochabend (04. Mrz um 19.30 Uhr) erstmals wieder im CEV Cup auf. Für die Rückkehr in den zweithöchsten europäischen Wettbewerb hätte die Herausforderung kaum größer sein können. Das italienische Topteam Gas Sales Bluenergy Piacenza steht zwischen dem Deutschen Meister und dem Halbfinaleinzug. Der Sieger wird in Hin- und Rückspiel ermittelt, wobei die Berliner versuchen werden, in ihrer Max-Schmeling-Halle vorzulegen. Die erste Partie im Viertelfinale wird live auf www.sporteurope.tv übertragen.

Die Erinnerungen an den CEV Cup liegen zwar schon einige Jahre zurück und doch sind es ganz besonders schöne. Bei ihrer letzten Teilnahme 2016 triumphierten die BR Volleys in diesem Wettbewerb, damals noch als Jungprofi im Kader: der heutige Kapitän Ruben Schott. „Wir haben im russischen Surgut gewonnen. Das war durchaus kurios. Zuhause gab es ein 3:2 und im Rückspiel haben dann plötzlich zwei, drei Spieler bei denen gefehlt – aus sonderbaren Gründen. Das hat es dann für uns ein bisschen einfacher gemacht. Nichtsdestotrotz war das natürlich ein riesiger Erfolg für den Club“, erzählt der heute 31-Jährige: „Es war eine geile Reise mit der Mannschaft. Trotz des Champions-League-Aus hatten wir einen überragenden Abschluss der Europapokalsaison. Das war am Ende mehr wert, als in der Champions League noch eine Runde weiterzukommen. Der Weg kann gern das Vorbild für diese Saison sein.“

Allerdings ist der diesjährige Weg ein äußerst steiniger, denn bereits im Viertelfinale wartet der vielleicht stärkste noch verbliebene Gegner. Schott ist sich dessen bewusst: „Es ist ein ‘do or die‘-Wettbewerb, wo man von Runde zu Runde gucken muss. Mit Piacenza haben wir ein extrem schweres Los bekommen, aber trotzdem ist es ein attraktiver Gegner, an dem wir uns wieder messen können. Ich schätze sie ähnlich stark ein wie Perugia. Das Hinspiel wird zeigen, ob wir in den letzten Wochen einen kleinen Schritt nach vorn gemacht haben oder eben nicht.“ Zur Einordnung der Klasse Piacenzas: Die Norditaliener schlossen die Hauptrunde der SuperLega als Fünfte ab, hielten dabei Vereine wie Cucine Lube Civitanova oder Allianz Mailand hinter sich und treffen nun in den Playoffs auf Valsa Group Modena. Im Pokal schrammte man mit einem 2:3 gegen Itas Trentino knapp am Finale vorbei – und das alles, obwohl man mit Robertlandy Simon (Muskel-Sehnen-Verletzung) und Weltmeister Gianluca Galassi (Krebserkrankung) über weite Strecken auf zwei Topstars verzichten musste. Doch es springen andere in die Bresche, wie der französische Mittelblocker Seddik, mit 2,12 Metern eine ähnliche Erscheinung wie Simon. In Acht nehmen muss sich die Berliner Block-Feldabwehr auch vor den äußerst starken Außenangreifern Mandiraci (TUR), Suarez (CUB) oder Bergmann (BRA). Eingesetzt werden diese von Italiens wohl größter Zuspielversprechung, Paolo Porro. Zuletzt fehlte allerdings der erste Diagonalangreifer Bovolenta auf der Kaderliste.

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„Was ich von Piacenza gesehen habe, sind sie auch unheimlich gut im Aufschlag. Wir müssen es schaffen, die Annahme zu halten wie im Rückspiel gegen Perugia. Da waren wir zuhause in Aufschlag-Annahme ebenbürtig“, sieht Schott seine Mannschaft durchaus konkurrenzfähig, weiß allerdings auch, was fehlt: „Der große Unterschied ist dann das Scoring und nutzen der Chancen aus der Abwehr. Da haben uns die absoluten europäischen Topteams einfach etwas voraus. Solche italienischen oder polnischen Mannschaften verfügen über extrem physische Spieler. Dagegen sind wir unterlegen, so ehrlich muss man sein. Also müssen wir versuchen, das als Einheit durch schnelles Spiel zu kompensieren. Darin haben wir aktuell aber auch Probleme.“

In einer Woche reisen die Berliner nach Italien und wollen mit einem guten Hinspielergebnis ihre Chancen auf ein Weiterkommen wahren. Das BR Volleys Team konnte zur Vorbereitung das spielfreie Wochenende für gutes Training und Regeneration nutzen, muss nun aber direkt auf ein Niveau hochfahren, dass es nur selten im Volleyballtempel zu sehen gibt. Es wird den nächsten Schlagabtausch mit einem internationalen Topgegner geben, weshalb sich kein Volleyballfan den Europapokalabend entgehen lassen sollte!

Tickets
Karten für das Heimspiel sind hier erhältlich: www.br-volleys.de/tickets

Streaming
Das Match gegen Gas Sales Bluenergy Piacenza wird auf Sporteurope.tv im „Pay-per-view“-Modell übertragen. Das Spiel kostet einmalig 5,00 €. Vom Rückspiel in Piacenza wird es keinen Livestream geben.
https://sporteurope.tv/cev-wettbewerbe-maenner/cev-cup-berlin-recycling-volleys-vs-copra-volley-piacenza-viertelfinale

Das CEV Cup-Viertelfinale im Überblick:
Berlin Recycling Volleys vs. Gas Sales Bluenergy Piacenza (ITA)
ACH Volley Ljubljana (SLO) vs. Fenerbahce Medicana Istanbul (TUR)
SVG Lüneburg vs. Alterna SPVB Poitiers (FRA)
Galatasaray Istanbul (TUR) vs. Greenyard Maaseik (BEL)

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