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Wichtiger Auftaktsieg im Playoff-Derby

Sa 28.03.2026
Fotos: Pressefoto Gora
Fotos: Pressefoto Gora

Zum großen Playoff-Auftakt und ersten Spiel der Viertelfinalserie begrüßten die BR Volleys am Samstag die Energiequelle Netzhoppers Königs Wusterhausen vor 4.290 Zuschauern. Den Gastgebern gelang mit einem 3:0-Sieg (25:23, 26:24, 25:20) im Berlin-Brandenburg-Derby der erste wichtige Schritt in Richtung Halbfinale . Für MVP Florian Krage-Brewitz und sein Team geht es am Karfreitag nach Königs Wusterhausen zu Spiel zwei. In der Paul-Dinter-Halle wird sich entscheiden, ob die Serie ein drittes Match bekommt oder die Berliner auf direktem Weg ins Halbfinale marschieren. So oder so, auf ein weiteres Heimspiel dürfen sich die Fans schon jetzt freuen.

Headcoach Alexandre Leal setzte zum Playoff-Auftakt auf die bewährte Startformation, zudem kehrte Moritz Reichert nach Außenbandriss früher als erwartet in den Kader zurück. Die Gäste erwischten mit Timmermann am Aufschlag den besseren Start (2:5), doch die Berliner fanden allmählich ihren Rhythmus. Vor allem Ruben Schott übernahm Verantwortung und glich aus (9:9). Nach einem wuchtigen Angriff von Jake Hanes reagierte Gästetrainer Liam Sketcher mit der ersten Auszeit (13:11). Zur Satzmitte dominierten die Gastgeber zunehmend das Spiel. Neben Hanes setzte auch Matthew Knigge wichtige Akzente im Angriff (17:13), was Sketcher zur nächsten Auszeit zwang. In der Schlussphase wurde es noch einmal eng: Zwei Aufschlagpunkte des starken Timmermann sorgten für Spannung (23:22). Doch in den entscheidenden Momenten blieb Berlin konsequent. Jake Hanes half seinen Nebenmännern sogar in der Annahme und verwandelte den Satzball (25:23).

Mit Rückenwind und unveränderter Startaufstellung gingen die BR Volleys in Durchgang zwei und übernahmen diesmal früh die Kontrolle. Vor allem im Block und Angriff präsentierten sich die Berliner jetzt zielstrebig (7:3, 9:5). Zur Satzmitte kämpften sich die Netzhoppers jedoch wieder zurück und glichen aus (17:17), ehe sich ein offener Schlagabtausch entwickelte (20:20). In der entscheidenden Phase hatte Nolan Flexens Aufschlag Wirkung (23:22) und nachdem der erste Satzball noch abgewehrt wurde, machte Fedor Ivanov mit einem Block den Sack zu (26:24). Auch im dritten Spielabschnitt vertraute Leal seiner Formation und Diagonalangreifer Hanes gab direkt mit einem wuchtigen Aufschlag (127 km/h) ein klares Signal (3:1). Wenig später legte Florian Krage-Brewitz im Angriff nach (5:2). Die Berliner hielten nun den Druck hoch und ließen die Gäste zunächst nicht näher herankommen. Ivanov führte sein Team umsichtig und setzte die Angreifer gezielt in Szene (14:9). Dass diese Serie aber bei weitem kein Selbstläufer wird, zeigten die Gäste abermals (20:18). Wie bereits zuvor verstärkte Simon Plaskie in der Schlussphase die Annahme (21:19). Der Schlusspunkt gehörte erneut Hanes, der nach Fußrettung seines Kapitäns den Matchball verwandelte (25:20). Zum MVP der Partie wurde Florian Krage-Brewitz gewählt, auf dessen Konto drei Blocks gingen.

So ist der Anfang in der „best of three“-Serie gemacht, doch wie zu erwarten war, erwiesen sich die Brandenburger Gäste schon in der Max-Schmeling-Halle als harte Nuss. Haben die Netzhoppers den Heimvorteil im Rücken, wird es noch schwerer für den Deutschen Meister, die Serie zu entscheiden. Das ist aber das klare Ziel, um einen Showdown in eigener Arena zu umgehen (07. Apr um 19.30 Uhr) und sich stattdessen auf das mögliche Halbfinale (11. Apr um 18.00 Uhr) freuen zu können.

Stimmen zum Spiel
Matthew Knigge: „Beim ersten Spiel der Playoffs sind wir natürlich alle etwas nervös und aufgeregt. Es ist nochmal ein anderer Druck als in der Hauptrunde. Man hat es uns definitiv in allen Sätzen angemerkt, aber am Ende war der Sieg wichtig. Die Fans haben uns reichlich Energie gegeben. Die Netzhoppers haben es uns schwer gemacht heute und einen wirklich guten Job gemacht, das Spiel eng zu halten. Ich freue mich jetzt auf das Rückspiel in Königs Wusterhausen und hoffe natürlich, dass wir dort ins Halbfinale einziehen können.“

Fedor Ivanov: „Ich bin zuerst einmal glücklich über den Sieg. An der Art und Weise können wir arbeiten. Ich bin sicher, wir können es einfach noch besser. Wir hatten die Netzhoppers zeitweise unter Kontrolle, aber im ersten und zweiten Satz wurde es trotzdem sehr eng. Wir hätten das besser managen müssen, wie uns das im dritten Satz gelungen ist. Die Netzhoppers haben sehr gut aufschlagen und werden in ihrer Halle bestimmt noch eine Schippe drauflegen. Darauf müssen und werden wir eingestellt sein.“

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BR Volleys Formation
Nolan Flexen + Ruben Schott (AA), Florian Krage-Brewitz + Matthew Knigge (MB), Fedor Ivanov (Z), Jake Hanes (D) und Kyle Dagostino (L) | Eingewechselt: Simon Plaskie

Bestwerte
Hanes 16 Punkte, 2 Blocks | Flexen 10 Punkte, 2 Asse | Knigge 8 Punkte 100% Angriff, 2 Blocks
>>> Matchreport <<<

Das Spiel im Re-Live bei Dyn:
https://www.dyn.sport/event/BERLIN_RECYCLING_Volleys_Energiequelle_Netzhoppers_KW_101205

Nächste Spiele:
Spiel 2 | 03. Apr | 19.30 Uhr | Paul-Dinter-Halle
Spiel 3 | 07. Apr | 19.30 Uhr | Max-Schmeling-Halle

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