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German Beach Club Finals: Titelpremiere für BR Volleys

Louisa Lippmann, Melanie Paul, Mareet Maidhof und Tabea Schwarz sind die Vier-gegen-Vier-Queens von Hannover und damit die ersten German Beach Club Finals-Meisterinnen. Das BR Volleys Beachteam setzte sich am dritten Turniertag in einem weiteren „Golden Set“ mit 21:16 gegen Eintracht Spontent durch und bejubelte vor vollen Rängen auf dem Opernplatz die Goldmedaille bei dem Multisportevent „Die Finals“.
Es war ein Marathon-Tag für die vier BR Volleys-Spielerinnen, denn am Vormittag mussten sie im Halbfinale gegen den 1. Beachclub Kiel noch nachsitzen, um Eintracht Spontent ins Finale zu folgen. Nachdem Maidhof/Schwarz ihren besten Satz des Turniers gespielt hatten, waren sie dem Duo Behlen/Schulz am Ende dennoch knapp mit 1:2 unterlegen (21:19, 16:21, 11:15). Die Kohlen aus dem Feuer holten anschließend einmal mehr Lippmann/Paul in Spiel zwei. Sie ließen gegen Barber/Gernert wieder Asse regnen und nutzten ihre athletischen Vorteile aus. Nach dem 2:0-Erfolg (21:19, 21:15) ging es für Berlin im dritten Turnierspiel zum dritten Mal in den Entscheidungssatz. Der von der vollen Tribüne gefeierte „Golden Set“ im Vier-gegen-Vier mit der Extraprise Entertainment gehörte, wie schon am Donnerstag gegen Kiel, den BR Volleys. Besonders Melli Paul spielte dabei groß auf (21:14).
Im Finale begegnete das BR Volleys-Team keine drei Stunden später Eintracht Spontent. Der topgesetzte Club ging ausgeruht in die Endspiele und wurde in Spiel eins noch seiner Favoritenrolle gerecht. Maidhof/Schwarz agierten zeitweise durchaus auf Augenhöhe, mussten aber am Ende Ittlinger/van de Velde verdientermaßen den Vortritt lassen (19:21, 15:21). Nachdem Lippmann/Paul gegen Deutschlands Nr. 1-Team Müller/Tillmann den ersten Satz ebenfalls klar verloren hatten (13:21), schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch das BR Volleys-Team mobilisierte vor einem Millionenpublikum live im ZDF die letzten Kraftreserven und drehte die Partie. Im zweiten Satz waren es Lippmanns Aufschläge (21:18), und im Tiebreak war die Blockpräsenz wieder ein Erfolgsfaktor (15:12).
Hannover bekam damit den Showdown: Im „Golden Set“ fand das BR Volleys-Team den richtigen Mix aus Ehrgeiz und Spaß, riss das Publikum mit und bestimmte den Entscheidungssatz früh. Immer wieder stand der Block um Lippmann (7:4, 15:10), und als es noch einmal eng wurde (18:16), behielten die BR Volleys die Nerven. Ein Angriff von Ittlinger ins Aus sorgte dafür, dass der Titel nach Berlin ging (21:18).

Kaweh Niroomand, der den Finaltag live am Court in Hannover verfolgte, war begeistert: „Das war ein mitreißendes Event. Unser Team um Louisa hat den Zuschauern reichlich Freude bereitet und uns als BR Volleys überragend vertreten. Kompliment und Glückwunsch an alle vier Damen!“
Louisa Lippmann strahlte mit ihren Teamkolleginnen um die Wette: „Ich bin unheimlich stolz auf unser Team. Das Turnier war dann doch richtig anstrengend, aber wir haben gefightet und hatten die richtige Energie auf dem Court. Wir haben jeden Ball mit 100 Prozent gespielt. Es ist ein tolles Gefühl, bei diesem Format zum ersten Mal auch Deutscher Meister im Beach zu sein und diesen Titel für die BR Volleys geholt zu haben.“




