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Lehrreiche Matches in Frankreich

Mo 05.10.2026
Foto: Tours VB
Foto: Tours VB

Die BR Volleys müssen auch nach dem jüngsten Testspielwochenende in Frankreich noch auf ihren ersten Sieg in der Saisonvorbereitung warten. Die Mannschaft von Cheftrainer Andrea Anastasi unterlag am Samstag (03. Okt.) zunächst Stade Poitevin Poitiers knapp mit 2:3 (22:25, 25:18, 20:25, 25:23, 9:15) und musste sich einen Tag später Gastgeber Tours VB deutlich mit 0:3 (17:25, 24:26, 21:25) geschlagen geben.

Ohne Libero Erik Shoji und den verletzten Yannick Goralik folgten die Berliner der Einladung von Tours VB. Gegen Poitiers lieferten sich die BR Volleys über weite Strecken einen ausgeglichenen Schlagabtausch. Dabei taten sich zwei Neuzugänge hervor. Tom Koops war mit 17 Punkten bester Scorer, Alexandru Rata steuerte 16 Zähler bei 58 Prozent Angriffsquote ohne Fehler bei. Am Netz gelangen den BR Volleys starke elf Blockpunkte, vier davon durch Louis Kunstmann. Verbesserungspotenzial zeigte sich dagegen im Aufschlag: Vier Assen standen 27 Fehler gegenüber. Ryan Barnett erwies sich dabei erneut als wertvoller Aufschlagspieler und servierte drei Asse. Dennoch führten zu viele Fehler zu einer verdienten 2:3-Niederlage.

Tags darauf gegen Tours wurde es deutlicher. Wieder ging von der Aufschlaglinie nicht viel. Zumindest überzeugte Nolan Flexen mit 15 Punkten und 74 Prozent Angriffsquote. Rata kam diesmal auf zehn Zähler, EM-Fahrer Florian Krage-Brewitz verbuchte bei seinem ersten Einsatz von Beginn an acht Punkte. Insgesamt griffen die BR Volleys mit guten 59 Prozent an, Tours war mit 67 Prozent jedoch noch effizienter und entschied die Partie nach drei Sätzen für sich. Vor allem gegen Doppel-Olympiasieger Earvin N’Gapeth fand der Berliner Block noch kein Mittel.

Andrea Anastasi sieht daher weiter viel Arbeit mit seiner Mannschaft vor sich: „Das waren ohne Frage zwei schwere Matches für uns, denn die Gegner waren zu diesem Zeitpunkt deutlich besser als wir und weiter in der Vorbereitung. Deshalb hatten wir zu kämpfen. Gleichzeitig nehmen wir viel mit, weil unsere Schwächen sichtbar wurden. Wir haben jetzt zehn Tage bis zum Ligacup und bis dahin müssen wir unser System verbessern und stabilisieren. Am kommenden Wochenende in Polen wird es wieder schwierig. Aber ich bevorzuge Tests gegen starke Gegner, denn daraus nehmen wir die Lektionen mit, um zu wachsen. Und wir müssen noch deutlich wachsen, um auf hohem Niveau konkurrenzfähig zu sein.“

Am kommenden Wochenende warten zwei weitere Tests in Zalasewo gegen PlusLigisten, ehe am 16. Oktober beim Ligacup das erste Pflichtspiel gegen die Energiequelle Netzhoppers KW ansteht. Zum großen Heimauftakt kehren die BR Volleys am 21. Oktober in ihren Volleyballtempel zurück. Dafür sowie für das dritte Heimspiel gegen Friedrichshafen ist jetzt der Oberrang geöffnet. Tickets: www.br-volleys.de/tickets

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