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BR Volleys kehren mit Bronze aus Polen zurück

So 11.10.2026
Foto: Bartosz Baziuk
Foto: Bartosz Baziuk

Mit einem Sieg zum Abschluss der Saisonvorbereitung und dem dritten Platz beim 21. Agrobex-Memorial Arkadiusz Gołaś gehen die Berlin Recycling Volleys in die letzte Trainingswoche vor dem Pflichtspielstart. Beim traditionsreichen Turnier im polnischen Zalasewo setzte sich der Deutsche Meister am Sonntag (11. Okt.) im Spiel um Platz drei gegen ZAKSA Kędzierzyn-Koźle mit 3:1 (25:23, 24:26, 25:22, 25:17) durch. Nach zuvor sechs sieglosen Testspielen durfte das Team von Cheftrainer Andrea Anastasi damit erstmals jubeln.

Am Samstag hatten die BR Volleys gegen Asseco Resovia Rzeszów bereits eine engagierte Leistung gezeigt, mussten sich dem polnischen Spitzenteam jedoch mit 1:3 (22:25, 26:24, 19:25, 28:30) geschlagen geben. Im umkämpften vierten Satz hatten die Berliner die Chance auf einen Tiebreak, erspielten sich jedoch keinen eigenen Satzball. Alexandru Rata war mit 21 Punkten erfolgreichster Berliner, gefolgt von Nolan Flexen (14 Punkte). Allerdings standen den guten Ansätzen auch 26 Aufschlagfehler bei nur zwei Assen gegenüber.

Im abschließenden Duell mit ZAKSA belohnten sich die Berliner schließlich für ihre spielerischen Fortschritte im Vergleich zu den letzten Tests in Frankreich. Nach zwei knappen Auftaktsätzen agierte das BR Volleys Team zunehmend stabiler und entschied die folgenden Durchgänge für sich. Flexen überzeugte mit 19 Punkten als bester Berliner Scorer und wurde zum wertvollsten Spieler der Partie gewählt. Rata (14 Punkte) und Ruben Schott (12 Punkte) punkteten ebenfalls zweistellig. Louis Kunstmann überzeugte zudem mit einer Angriffsquote von 88 Prozent und drei Assen. Mit insgesamt sechs Servicewinnern bei noch 18 Aufschlagfehlern präsentierten sich die Hauptstädter zudem deutlich verbessert von der Aufschlaglinie. So stand am Ende ein verdienter Erfolg und der dritte Platz zu Buche. Das Finale entschied Rzeszów mit 3:0 gegen PGE GiEK Skra Bełchatów für sich.

„Das waren zwei gute Tage, nach denen ich ziemlich positiv gestimmt bin. Wir konnten das, was wir trainiert haben, in den Spielen umsetzen und uns ein Erfolgserlebnis verdienen“, zog Andrea Anastasi sein Fazit: „Wir hatten natürlich in einigen individuellen Details Probleme, aber wir haben begonnen, konstanter zu spielen. Alle Jungs, die auf dem Feld standen, haben das ordentlich gemacht. Jetzt können wir nach vorn schauen und an den Ligacup denken.“

Mit dem Erfolgserlebnis im Rücken richtet sich der Blick nun auf die ersten Pflichtspiele der Saison 2026/27. Am Freitag (16. Okt. um 16.00 Uhr) treffen die BR Volleys beim Ligacup in Hildesheim auf die Energiequelle Netzhoppers KW. Dort kämpft der Rekordmeister bis Sonntag (18. Okt.) um den ersten Titel der neuen Spielzeit. Am Mittwoch (21. Okt. um 19.00 Uhr) folgt der langersehnte Bundesliga-Heimauftakt gegen die FT 1844 Freiburg in der Max-Schmeling-Halle. Tickets sind unter www.br-volleys.de/tickets erhältlich.

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