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BR Volleys verbreiten Freude beim Auftaktsieg

Halbfinaleinzug für die BR Volleys beim Ligacup 2026: Das neuformierte Berliner Team zeigte zum Auftakt des dreitägigen Turnierformats eine solide Leistung gegen die Energiequelle Netzhoppers KW und setzte sich mit 3:0 (25:21, 25:23, 25:16) durch. Gleichzeitig ließ die Mannschaft von Headcoach Andrea Anastasi Luft nach oben, wenn man am Samstag (17. Okt. um 13.30 Uhr) auf den VfB Friedrichshafen trifft.
In seinem ersten Pflichtspiel als Cheftrainer der Berlin Recycling Volleys schickte Andrea Anastasi insgesamt fünf Neuzugänge auf die Platte. Neben Nolan Flexen und Daniel Malescha durften Josh Tuaniga, Tom Koops, Louis Kunstmann, Nicolas Zerba und Erik Shoji beginnen. Mit diesem Aufgebot startete der Titelverteidiger durchaus erfrischend. Tuaniga suchte seine Mittelangreifer und per Block erzielte Kunstmann zum 8:5 bereits seinen dritten Punkt. Obwohl es im Aufschlag – wie schon die gesamte Vorbereitung über – noch hakte, kontrollierten die Berliner den Auftaktsatz gegen die Brandenburger. Flexen zeigte seinen Variantenreichtum im Angriff und schloss auch im Dreierblock sauber an (21:17). Abschütteln ließen sich die Netzhoppers aber auch nicht, bis Tom Koops mit dem dritten BR Volleys Block Satz eins beendete (25:21).
Zunächst verlief Durchgang zwei ähnlich. Bei 9:6 bat KW-Trainer Constant Tchouassi zur Auszeit und Tuaniga und Malescha harmonierten immer besser im Zusammenspiel. Der Tabellensiebte der Vorsaison wartete aber mit Aufschlagdruck auf, erwischte unter anderem Flexen auf dem falschen Fuß und verdiente sich bei 13:13 den Ausgleich. Auf Berliner Seite war Koops mit sieben Punkten der Mann des zweiten Satzes, doch davon unbeeindruckt hielten die Netzhoppers das Spiel offen (22:22). Am Übergriff wandelnd verwertete Flexen trotzdem die erste Chance zum zweiten Satzgewinn (25:23).
„Endlich“ gestikulierte Anastasi im dritten Satz, als Josh Tuaniga die erste lange Aufschlagserie für die BR Volleys gelang. Von 9:8 bis 14:8 servierte der US-Amerikaner, weil seine Teamkollegen gut in der Block-Abwehr arbeiteten. Dieser Vorsprung reichte diesmal aus, sodass keine Spannung mehr aufkam. Rund 30 mitgereiste Berliner Fans sahen ihre Männer in den neuen schwarzen Auswärtstrikots (hier erhältlich: www.br-volleys.de/fanshop) dem Sieg entgegensteuern. Malescha gelang noch das gefeierte einzige Berliner Ass und der aufmerksame Volleyballfan wird Anastasis neuen Kniff beobachtet haben: Der Italiener setzte immer wieder Kapitän Ruben Schott als Wechseloption für den Mittelblock im Hinterfeld ein. Arthur Wehner durfte das Match für Tuaniga zu Ende spielen (21:13) und per Aufschlagfehler zog Timmermann den Schlussstrich unter das Derby in der gut gefüllten Sparkassen-Arena von Hildesheim (25:16).
Der VfB Friedrichshafen setzte sich zuvor in vier Sätzen gegen Freiburg durch (25:22, 25:23, 22:25, 25:18) und ist damit der Berliner Halbfinalgegner. Beide Mannschaften präsentieren sich personell stark verändert und somit wird das erste Kräftemessen der ewigen Rivalen mehr als eine spannende Standortbestimmung.
Stimmen zum Spiel
Josh Tuaniga: „Ich muss sagen, ich war echt nervös vor meinem ersten Pflichtspiel. Es waren alle Emotionen dabei. Ich bin glücklich über den Sieg, sah aber ganz viel, das wir verbessern können und müssen. Als mir im dritten Satz endlich eine Aufschlagserie gelang, bekam ich vom Coach ein breites Lächeln, auch wenn ich den letzten unnötig verschlagen habe. Aber wir brauchen insgesamt mehr Aufschlagdruck, um uns überhaupt in die Situationen zu bringen, unsere Qualitäten in der Block-Abwehr auch auszuspielen.“
Louis Kunstmann: „Ich habe nur sieben Bälle bekommen? Da muss ich mal ein ernstes Wort mit Josh reden. Nein, im Ernst, die Connection passt schon ganz gut. Insgesamt haben wir im Sideout gut agiert und wenig Fehler gemacht. Aber zur Wahrheit gehört: In Block, Abwehr und vor allem Aufschlag liegt noch viel Arbeit vor uns. Die Netzhoppers haben uns sehr gefordert. Sie haben wieder eine gute Startformation zusammen und mit Max Schulz noch einmal Qualität im Angriff dazubekommen. Jetzt bin ich gespannt auf morgen, wenn es gegen meinen Ex-Verein geht.“

BR Volleys Formation
Nolan Flexen + Tom Koops (AA), Louis Kunstmann + Nicolas Zerba (MB), Joshua Tuaniga (Z), Daniel Malescha (D) und Erik Shoji (L) | Eingewechselt: Ruben Schott, Arthur Wehner
Bestwerte
Koops 14 Punkte | Malescha 13 Punkte, 1 Ass | Kunstmann 9 Punkte, 100 % Angriffsquote, 2 Blocks
>>> Matchreport <<<
Das Spiel im Re-Live bei Dyn:
https://www.dyn.sport/event/BERLIN_RECYCLING_Volleys_Energiequelle_Netzhoppers_KW_105526
Nächste Spiele:
VfB Friedrichshafen vs. BR Volleys | 17. Oktober | 13.30 Uhr | Sparkassen-Arena (Ligacup)
BR Volleys vs. FT 1844 Freiburg | 21. Oktober | 19.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle (Bundesliga)
www.br-volleys.de/tickets






