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Jubiläumssaison verspricht Spannung

Wenn die Spielzeit in der Volleyball Bundesliga hält, was der Ligacup in Hildesheim versprochen hat, dann hat das BR Volleys Team einen spannenden und schweren Weg zur möglichen Titelverteidigung vor sich. So zeigte sich der frischgekürte Ligacupsieger nach dem 3:2 im Finale gegen die Helios Grizzlys Giesen gewarnt, aber auch erfreut vor dem Startschuss am Mittwoch (21. Okt. um 19.00 Uhr, www.br-volleys.de/tickets) in der Max-Schmeling-Halle gegen die FT 1844 Freiburg. „Genauso stellen wir uns die deutsche Liga vor“, sagte Geschäftsführer Kaweh Niroomand, „das war eine sehr gute Werbung für die anstehende Saison.“
Bei der Eröffnungs-Pressekonferenz in der „Mall of BR“ des Titelsponsors, der Berlin Recycling GmbH, begrüßte Geschäftsführer Dr. Stefan Bleckwehl die Teilnehmer und gratulierte zum Gewinn der ersten Trophäe dieser Jubiläumssaison. Es ist die 15. gemeinsame Saison. Sie steht also schon wegen dieser Kontinuität in einem besonderen Fokus. Aber auch deshalb, weil so vieles neu ist. Headcoach Andrea Anastasi möchte mit seinen Assistenten Saverio Di Lascio und Matias Coria Nazzi die elfte Deutsche Meisterschaft in Serie holen. Zum neuen Trainergespann kommen bekanntermaßen acht neue Spieler: Libero Erik Shoji, Zuspieler Joshua Tuaniga, die Außenangreifer Ryan Barnett und Tom Koops, Diagonalangreifer Alexandru Rata sowie die drei neuen Mittelblocker Louis Kunstmann, Yannick Goralik und Nicolas Zerba.
Da ist es erstaunlich genug, wie eingespielt sich die BR Volleys beim Ligacup präsentierten. „Ich habe so einen Umbruch noch nie erlebt“, sagte Niroomand und stellte zugleich fest: „Die Idee dahinter könnte aufgehen.“ Dass das Team variabler ist, schwerer auszurechnen als vergangene Saison. Auch Trainer Anastasi lobte seine Mannschaft für ihre Leistung in den ersten Pflichtspielen: „Wir können stolz sein auf die Mentalität, die sie gezeigt hat. Wir waren sehr müde. Aber wir haben immer wieder diesen Gewinner-Willen gefunden. Wir haben besondere Persönlichkeiten im Team, das hat uns sehr geholfen. Obwohl wir uns in vielen anderen Bereichen noch verbessern müssen, Schritt für Schritt.“

Wie in jedem Jahr wurde der Gewinn der Deutschen Meisterschaft als größtes Saisonziel genannt. Aber auch das Erreichen des Pokalfinales in der Kölner Lanxess Arena sitzt in den Köpfen der Führungsfiguren. „Wenn es eine Bühne gibt vor 10.000 oder 15.000 Zuschauern, dann muss es der Wunsch und der Anspruch der BR Volleys sein, dass wir uns dort präsentieren“, formulierte es Niroomand. Allerdings hat das Finale am Sonntagabend gezeigt, wie hoch die Achtelfinalhürde am 7. November bei den Grizzlys Giesen ist. Eher zurückhaltend äußerte der Geschäftsführer sich zur Champions League, in der mit Galatasaray Istanbul und Panathinaikos Athen zwei Kontrahenten mit großen Budgets warten. „Wenn wir aus der Gruppe rauskommen, wäre das für uns schon ein gutes Ergebnis“, sagte der Geschäftsführer.
Zukunftsmusik. Zunächst einmal geht es im Volleyballtempel am Mittwoch gegen Freiburg. „Sie sind jung, spielen auf einem guten Level“, analysierte Anastasi, „aber wir müssen uns auf uns fokussieren, solide spielen.“ Ein weiteres Ziel nannte Mannschaftskapitän Ruben Schott und sah dafür erste gute Anzeichen nicht nur in Hildesheim, sondern auch schon in den Wochen zuvor: „Wir möchten wieder mehr Spielfreude vermitteln als Mannschaft. Letzte Saison waren wir oft frustriert über unsere Leistungen und konnten unserem Anspruch nicht gerecht werden.“ Nun ist der 32-Jährige sehr zuversichtlich: „Wir werden sehr viel mehr Spaß haben und möchten diesen auf das Publikum übertragen.“ Der Ligacup war dafür das erste Signal, nun soll gegen Freiburg direkt daran angeknüpft werden.
Tickets für den Heimauftakt vor geöffnetem Oberrang sind noch hier erhältlich: www.br-volleys.de/tickets






