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Zwei ehemalige Eltmänner gegen Eltmann

So 29.08.2010
Die Besonderheit der SG Eschenbacher Eltmann, die am kommenden Sonntag (16 Uhr) beim SCC BERLIN in der Charlottenburger Sömmeringhalle zum letzten Heimspiel vor der WM-Pause (erst wieder am 03.12.) antreten wird, umreißt Tilo Koch so: "Eltmann ist im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen keine Fahrstuhlmannschaft geworden, sondern hat sich in der 1. Bundesliga fest etabliert."

Dass dies so geworden ist und die Franken in der Vorsaison nach der normalen Ligarunde sogar auf Rang vier einkamen, daran hatte der 35-Jährige einen maßgeblichen Anteil. Denn Koch war drei Jahre erster Zuspieler der Eltmänner. Nachdem er von Post Telekom Berlin zu Düren gewechselt war, kam das Angebot vom Aufsteiger Eltmann: "Ich kannte den Verein von einem Pfingstausflug und habe beobachtet, wie die Jahr für Jahr nach oben bis in die 1. Liga geklettert sind." Der erfahrene Zuspieler half mit, in den ersten beiden Spielzeiten den Ligaverbleib in der Relegation zu sichern. Und zweimal in die Pokal-Endrunde einzuziehen. Was - wie die Bundesligaauftritte im Vorjahr - natürlich im Fränkischen eine Riesenbegeisterung für Volleyball auslöste.

och, das Ausklingen seiner Karriere im Blick, kehrte als zweiter Spielmacher hinter Jaro Skach und Mann für spezielle Situationen nach Berlin zurück. Auch weil ihm der SCC eine berufliche Perspektive nach dem Sport vermittelte. Es sei eine "gute Zeit und eine gute Erfahrung" in Eltmann gewesen, sagt er. "Aber am Sonntag zählt das nicht, denn unsere Mannschaft möchte sich in der Tabelle vom derzeit fünften Platz weiter nach oben arbeiten."

Eine Absicht, die SCC-Neulibero Frank Bachmann bestätigt: "Sportlich sind wir eindeutig favorisiert. Auch wenn Eltmann die Spiele gewonnen hat, die es gewinnen musste und sich Moers nur knapp geschlagen gab." Bachmanns nationalmannschaftsreife Partien für Eltmann in der Vorsaison haben den SCC aufmerksam gemacht. "Eltmann hatte mir nach meinem nicht nach Wunsch verlaufenen Engagement in Italien ein gutes Angebot gemacht und mir die Chance geboten, wieder in der Bundesliga meinen Job zu machen. Dort habe ich in den paar Monaten nette Kollegen, ja Freunde gewonnen und insbesondere mit Trainer Milan Maric verstehe ich mich auch menschlich bestens." Doch diese besondere Beziehung zum Gegner trete in den Hintergrund, "wenn ich am Sonntag auf dem Feld stehe. Da bin ich im Trikot des SCC und will mit ihm unbedingt gewinnen."

Doch ein Spaziergang wird es auf keinen Fall, denn Trainerfuchs Maric versteht sein Handwerk. "Platz fünf bis acht wollen wir ansteuern und wieder in die Play-offs einziehen", sagt der 44-Jährige. Den Abgang von Koch/Bachmann sollen die Zugänge des Holländers Huib den Boer (Zuspiel), des Ex-Berliners Sven Glinker (Außenangriff) und des Sonnebergers Hans-Peter Nürnberger (Universal) kompensieren. Und mit dem 37-jährigen Oldie Oliver Heitmann (Mittelblock / früher SCC) sowie den Youngstern Jaromir Zachrich (Mittelblock) und Alexander Mayer (Diagonal / beide vormals VC Olympia) ist das Berliner Element im Eltmann-Kader nach wie vor zahlreich vertreten.

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