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Drei wichtige Punkte

Mi 18.01.2017
Den BR Volleys tat der Tapetenwechsel gut: Am Mittwochabend fuhr die Mannschaft von Cheftrainer Roberto Serniotti bei Dukla Liberec den zweiten Sieg in der 2017 CEV Champions League ein. Im Duell Deutscher gegen Tschechischer Meister blieben die Berliner mit 3:0 (25:18, 25:23, 25:16) der Sieger und festigten ihre gute Ausgangsposition für die Rückrunde der Königsklasse.

2017-01-18

Foto: CEV


Trainer Roberto Serniotti setzte in Liberec auf Erfahrung und schickte zunächst Felix Fischer, Robert Kromm, Paul Carroll, Tsimafei Zhukouski, Graham Vigrass, Steven Marshall und Luke Perry auf das Parkett. Youngster Egor Bogachev stand erstmals seit dem Volleyball Supercup wieder im Kader und ersetzte Nikola Kovacevic, dessen Vertrag in dieser Woche einvernehmlich aufgelöst wurde.

Es zog ein eisiger Wind durch die Home Credit Arena in Liberec, der scheinbar beide Teams zunächst lähmte. Resultat war ein schier endloser Ballwechsel, der mit einem Leger von Kapitän Kromm ins Aus endete (2:3). Dann aber wurden Zhukouskis Zuspiele genauer und die Durchschlagskraft der Hauptstädter stieg vor allem dank Kromms Rückraumangriffen (8:5). Zwei Asse des Kanadiers Vigrass gaben weiteres Selbstvertrauen, das sich in verbesserter Block-Feldabwehr bemerkbar machte (16:11). Ob Carroll, Kromm oder Marshall - immer wieder brachten die Berliner Angreifer die Bälle zu Boden (22:13). Vier Anläufe benötigte das BR Volleys Team schließlich, um den ersten Satz klar für sich zu entscheiden (25:18).

Jetzt waren die Gastgeber um Kapitän Ales Spravka gefordert und kämpften sich in das Spiel. Liberec wusste seine Stärken nun besser einzusetzen, die namentlich Slawomir Stolc und Libor Leikep hießen (7:8). Durch unnötige technische Fehler und das fehlende Quäntchen Glück gerieten die Berliner ins Hintertreffen (14:17). Roberto Serniotti setzte mit der Einwechslung von Wouter ter Maat frische Impulse und wieder war es Vigrass, der dem Match per Ass und Schnellangriff seinen Stempel aufdrückte (17:18). Auch von einem deutlichen Rückstand (19:22) ließ sich der Deutsche Meister vom tschechischen Titelträger nicht aus der Ruhe bringen, denn im entscheidenden Moment stand Zhukouski am Aufschlag und verwandelte gleich den ersten Satzball mit einem Ass (25:23). Rund 30 mitgereiste BR Volleys Fans hatten allen Grund zum Jubeln!

Und der Fanclub "7. Mann" gab auch im dritten Durchgang gleich die Marschroute vor: Attacke! Zwar fehlte bei der Challenge-Auswahl zunächst noch das richtige Händchen, trotzdem diktierten die Hauptstädter jetzt das Spielgeschehen (8:5, 12:6). Der Berliner Block positionierte sich immer wieder goldrichtig und als Fischer erst die Mauer hochzog und wenig später ein Ass servierte, waren die Gäste endgültig auf der Zielgeraden (21:13). Serniotti setzte zum Matchende auf den "Kinderriegel" in der Annahme und wechselte Ruben Schott sowie Egor Bogachev neben Luke Perry ein. Youngster Bogachev war es dann sogar vergönnt , mit seinem ersten Punkt für Berlins Volleyballteam Nr. 1 in dieser Saison den Auswärtssieg perfekt zu machen (25:16).

Der junge Außenangreifer Bogachev hatte fast drei Sätze lang Zeit, das Match von außen zu analysieren und resümierte: "Wir haben unsere Vorgaben gut umgesetzt und eine solide Leistung abgeliefert. Wir wollten vor allem ihre Außenangreifer in den Griff bekommen. Das ist uns gelungen. Entscheidend war das Comeback im zweiten Satz. Danach haben wir uns nicht mehr von unserer Linie abbringen lassen."

Auch sein Kapitän zog ein positives Fazit: "Der Aufschlagdruck hat gestimmt, wir sind ruhig geblieben und haben Tsimafei in Position gebracht. Daran müssen wir jetzt anknüpfen und mit Blick auf das Pokalfinale noch an Spritzigkeit zulegen. Aber zuvor wollen wir im Heimspiel gegen die Netzhoppers weiter an unserem Rhythmus feilen", so Robert Kromm. Das traditionell stimmungsgeladene Berlin-Brandenburg-Derby steigt am Sonntag (22. Feb um 16.00 Uhr) in der Max-Schmeling-Halle.

 

Der FIVB Beach Grand Slam im amerikanischen Long Beach findet an diesem Wochenende ohne BR Volleys Akteur Sebastian Fuchs statt. Beim geplanten Abflug in Düsseldorf wurde dem Berliner aufgrund fehlenden Visums die Weiterreise verweigert. Der Grund hierfür ist so skurril wie ärgerlich.

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