News
Viertelfinaleinzug! Aller guten Dinge bleiben drei

Die BR Volleys konnten am Samstagabend den ersten Schritt auf der „Road to Cologne“ gehen. Der achtmalige DVV-Pokalsieger gewann, wie schon im Bundesligaspiel, mit 3:1 (25:21, 23:25, 25:15, 25:21) bei den Helios Grizzlys Giesen und zog ins Viertelfinale des Cup-Wettbewerbs ein. Nun blicken MVP Joshua Tuaniga und sein Team gespannt auf die Auslosung der nächsten Runde, welche am Sonntagabend nach dem zweiten Topspiel des Achtelfinals zwischen dem VfB Friedrichshafen und der SVG Lüneburg stattfindet.
Zum dritten Mal binnen drei Wochen traten die BR Volleys in der Sparkassen-Arena Hildesheim gegen die Helios Grizzlys Giesen an und waren nach engen Spielen in Ligacup (3:2) und Bundesliga (3:1) vor der Herausforderung gewarnt. Mit dem großen Fernziel Lanxess Arena in Köln begegneten sich beide Teams in Bestbesetzung, jedoch starteten die Berliner fahrig in dieses K.o.-Match. Nach drei Eigenfehlern lagen die Männer von der Spree schnell hinten (4:6) und arbeiteten sich erst über eine Aufschlagserie von Josh Tuaniga in die Partie (8:10, 12:10). Dabei tat sich, wie so oft in dieser Frühphase der Saison, Nicolas Zerba im Block hervor. Während der Ex-Berliner Kessel im Angriff überdrehte (16:12), wurde Florian Krage-Brewitz im Auftaktsatz immer präsenter. Der Nationalspieler setzte sich am Netz durch und platzierte sein Service genau auf die Line (20:15). Dazu lief das Element Block-Abwehr, dirigiert von Libero Erik Shoji, heiß (22:16). Zwei Giesener Asse (23:20) veranlassten Coach Andrea Anastasi zur Auszeit, ehe Möllers Aufschlag ins Aus segelte (25:21).
In Summe kontrollierte das Team aus der Hauptstadt die Aufschläge der Gastgeber bis dahin gut und war selbst im Service die besser aufgelegte Mannschaft. Vielleicht machte sich auch die Häufigkeit der Auftritte in Hildesheim bemerkbar, als Alexandru Rata das erste Ass im zweiten Satz gelang (8:5). Aufseiten des Deutschen Meisters war neben seinem gewohnt umsichtigen Zuspiel auch die Abwehrleistung von Tuaniga hervorzuheben (15:10, 18:15). Doch nach dem Doppelwechsel mit Röling und Ramos schalteten die Giesener zwei Gänge hoch. Angeführt von Lars Migge drehten die Grizzlys das Geschehen im Eiltempo (19:19, 22:23). Der Spanier Mendez blockte auch noch Krage-Brewitz und nach einem Aufschlag von Rata ins Netz stand es plötzlich 1:1 nach Sätzen (23:25).
Jetzt ähnelte die Intensität dem Ligacup-Finale. Anastasi legte das Sakko ab und als die BR Volleys im dritten Satz Glück bei einer „Touch-Entscheidung“ hatten, war Giesens Trainer Markus Steuerwald außer sich (9:5). Die Berliner waren nun wieder dominant (14:7, 16:8), mussten aber immer wieder den Schweizer Migge im Aufschlag fürchten (17:10). Anastasi ließ Arthur Wehner den Satz mit seiner Mannschaft ins Ziel bringen (21:12, 25:15). Damit war man wieder obenauf und Zerba verlieh der Dominanz mit seinem sechsten Block im vierten Satz früh Nachdruck (2:0). Einzig in der Anzahl direkter Aufschlagpunkte waren die Hausherren besser, als Krage-Brewitz auch noch einen Angriff von Mendez an sich abprallen ließ (8:4). Dann jedoch brachte der ebenfalls sehr starke Möller seine Grizzlys per Aufschlagserie zurück in Satz und Match (11:11). Vor ihren 40 mitgereisten Fans unter den 1.500 Zuschauern mussten die Berliner nun hart kämpfen (17:18). Zum richtigen Zeitpunkt lieferte erneut Tuaniga im Aufschlag sowie mit raffiniertem Zuspiel (22:19), dazu machte Giesen noch einmal leichte Fehler, bis die Begegnung entschieden war (25:21).
Neben den überragenden Berliner Mittelblockern, die gemeinsam auf 10 Blockpunkte kamen, stach Josh Tuaniga besonders hervor und verdiente sich seine erste MVP-Medaille der Saison. Als Topscorer ging Rata mit 17 Zählern aus der Partie und harrt nun der Dinge, wenn am Sonntag im Anschluss an Friedrichshafen vs. Lüneburg das Viertelfinale ausgelost wird.
Stimmen zum Spiel
Erik Shoji: „Als wir unsere Annahme beruhigen konnten, wurden wir als gesamtes Team sicherer. Giesen ist eine starke Aufschlagmannschaft und hat von der Linie gut variiert. Wir haben in mindestens einem Satz zu viele Asse gefressen, aber konnten das abstellen und verbessern. Zudem wurde unser Block immer mehr zum Faktor. Wir wussten, dass die Grizzlys hier heute anders auftreten würden als zuletzt gegen die Volley Goats. Es war keinesfalls einfach, aber wir sind froh und glücklich, diese Aufgabe gemeistert zu haben. Jetzt bin ich gespannt, wer in der nächsten Runde auf uns wartet.“
Andrea Anastasi: „Es war das erwartet harte Match. Wir haben uns im zweiten Satz in Probleme gebracht, aber wir kamen aus der Pause mit der richtigen Attitude. Meiner Meinung nach haben wir das Spiel heute über andere Komponenten gewonnen als zuletzt. Diesmal waren Block und Abwehr der Schlüssel. Das hat mir gefallen und wir sind froh, weiter im Pokal dabei zu sein.“

BR Volleys Formation
Nolan Flexen + Tom Koops (AA), Florian Krage-Brewitz + Nicolas Zerba (MB), Joshua Tuaniga (Z), Alexandru Rata (D) und Erik Shoji (L) | Eingewechselt: Ruben Schott, Daniel Malescha, Arthur Wehner
Bestwerte
Rata 17 Punkte | Krage-Brewitz 16 Punkte, 3 Asse, 4 Blocks | Zerba 13 Punkte, 6 Blocks
>>> Matchreport <<<
Das Spiel im Re-Live bei Dyn:
https://www.dyn.sport/event/Helios_GRIZZLYS_Giesen_BERLIN_RECYCLING_Volleys_105909
Nächste Spiele:
SWD powervolleys Düren vs. BR Volleys | 15. Nov. | 17.00 Uhr | Arena Kreis Düren
BR Volleys vs. Barock Volleys MTV Ludwigsburg | 21. Nov. | 18.00 Uhr | Max-Schmeling-Halle
www.br-volleys.de/tickets









